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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Narren an der Waterkant

12.01.2016

Fasching verbindet – das gilt in närrischen Kreisen als Binsenweisheit. Seit vielen Jahren pflegt die Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) freundschaftliche Beziehungen zu anderen Faschingsvereinen. Zum Beispiel zur Karnevalsgemeinschaft (KG) Waterkant Dangastermoor und Umgebung. Am Sonnabend fuhr eine 45-köpfige Delegation der GGV nach Varel – zum Mitfeiern beim Bunten Abend der KG. Ein „schönes Programm“ habe man gesehen, schwärmten GGV-Pressesprecher Ralf Hüttemeyer und Prinz André II. Westermann nach der Rückkehr. „Die haben viele gute Garden. Hut ab“, sagte Hüttemeyer. Im Vergleich zu den Büttenabenden in Ganderkesee sei die Veranstaltung allerdings „eine Nummer, vielleicht auch zwei Nummern kleiner“, fand Prinz André. Gefeiert werde in Varel in zwei Sälen – in einem laufe das Programm, im anderen werde danach getanzt. Zu den Ganderkeseer Büttenabenden wird nun ein Gegenbesuch einer Waterkant-Delegation erwartet. Die werde erfahrungsgemäß auch eine Nummer kleiner sein als die der GGV, sagte Hüttemeyer.

Etwa 20 Naturfreunde fanden sich am Wochenende zur ersten Exkursion des Fuhrenkamp-Schutzvereins im neuen Jahr ein, um den landschaftlich reizvollen Süden der Gemeinde Ganderkesee zu erkunden. Dr. Klaus Handke führte die Gruppe von der Birkenheider Straße auf den Kiekpadd. „Die Gruppe konnte sich davon überzeugen, dass inzwischen an vielen Stellen Kleingewässer, neue Wallhecken und Laubwaldanpflanzungen angelegt wurden“, berichtete Handke. Nirgendwo sonst in der Gemeinde leben so viele seltene Tiere wie hier, weiß der Landschaftökologe. Die Wanderer konnten unter anderem Silberreiher, Saatgänse, Kolkraben, Schwanzmeisen und sogar Fichtenkreuzschnäbel beobachten. Ein kleines Büffet mit Kaffee und Kuchen an einer Wegekreuzung trug dazu bei, dass sich die Gruppe gestärkt auf die zweite Etappe der 13-Kilometer-Tour machen konnten. 

Schon seit mehr als zehn Jahren können die Bewohner des Löschbezirks der Freiwilligen Feuerwehr Schierbrok-Schönemoor einen ganz besonderen Service nutzen: Ausgediente Weihnachtsbäume werden von der Jugendfeuerwehr abgeholt. 15 Mitglieder der Jugendfeuerwehr zogen am Sonnabend mit acht Betreuern und sieben Helfern mit mehreren Wagen, Anhängern und einem Trecker los. Insgesamt sammelten die Jugendlichen unterwegs rund 300 Bäume ein. „Diese Zahl ist seit zwei Jahren konstant geblieben“, erzählte Jugendfeuerwehrwart Ronen Shraga. „Viel mehr schaffen wir dann auch nicht.“ Nach der Mittagspause kamen die Bäume zum Sammelplatz und wurden vor Ort noch geschreddert. Das Geschredderte wird nun auf einer Tannenschonung verteilt: „Die Tanne geht zurück zur Tanne“, meinte Pressewart Thomas Paul.

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Jugendsünden und das liebe Geld standen im Mittelpunkt der plattdeutschen Komödie „Dat Verlegenheitskind“, die die Heimatbühne Stuhr am Wochenende gleich zweimal im Gasthaus Sievers in Grüppenbühren spielte. „Ältere Stücke sind wieder gefragt“, weiß Organisator Horst True, der schon seit 50 Jahren zum Ensemble der Heimatbühne gehört. Beim Stück „Dat Verlegenheitskind“ traten auch Sohn Björn (als Jan Brandt) und Enkel Dennis (als Amandus Quandt) auf. Der Inhalt des Stücks: Ein Pantoffelheld luchst seiner geizigen Ehefrau ein monatliches Taschengeld von 50 Mark ab, weil er angeblich ein voreheliches Kind versorgen muss. Als sich nach 25 Jahren eine junge Frau meldet, ist die Aufregung groß, zumal sich der Nachbar als echter Vater herausstellt. Der hat seine Jugendsünde vor seiner despotischen Ehefrau geheim halten können. Auch im kommenden Jahr will die Heimatbühne wieder bei Sievers gastieren, verriet True.

 Unter den 1500 Startern bei der „Sandkruger Schleife“ waren am Sonntag 24 Läuferinnen und Läufer des Lauftreffs Ganderkesee. Zwar war die 11,5 km lange Strecke diesmal ein reiner Straßenlauf, der sportliche Ehrgeiz aber nicht minder groß, so Robert Oestmann. Es liefen ein bei den Frauen Ulrike Münster (Platz 42), Heike Duhr (53), Karin Mussara (69), Elke Schalow (72), Christine Nienaber (105), Selina Ahlers (131), Marion Sinn (155), Karin Fangmeier (156), Sandra Scholz-Kant (173), Birgit Möller (174) sowie bei den Männern Marc Möller (28), Oestmann (31), Oliver Respondek (24), Stefan Schleper (220), Steffen Rühlmann (227), Wolfgang Lindenthal (242), Helmut Münster (301), Raphael Lindenthal (376), Marcus Krüger (381), Andreas Wiechmann (414), Erich Wessel (439), Sven Erichsen (529) und Gernot Kauß (556).

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