Neerstedt/Hude - Bereits an diesem Dienstag beenden die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt und der HSG Hude/Falkenburg die kurze Winterpause.
TV Neerstedt - TuS Jahn Hollenstedt (Dienstag, 20 Uhr). Nachdem diese Partie bereits zweimal abgesagt worden war, folgt nun der dritte Versuch. Die Gäste gelten als kampf- und spielstarke Mannschaft, die als Tabellenfünfter auch als Favorit nach Neerstedt anreist, wenngleich man zuletzt den direkten Anschluss an die Spitzengruppe der Oberliga verpasste.
Nach der vierwöchigen Pause war es für TVN-Trainerin Cordula Schröder-Brockshus wichtig, schnell den Rhythmus wiederzufinden. So nahm ihr Team am Sparkassen-Cup in Diepholz teil und belegte dort den vierten Platz. Den Elsflether TB bezwangen die Neerstedterinnen mit 16:9, gegen die SG Ibbenbühren gab es eine derbe 8:21-Niederlage. Das Spiel um Platz drei ging gegen die HSG Schaumburg-Nord trotz einer 8:1-Führung verloren. 13:13 hieß es nach regulärer Spielzeit von 40 Minuten, nach der Verlängerung stand es schließlich 13:17.
Gegen Hollenstedt rechnet Schröder-Brockshus mit einer „harten Aufgabe“. Die Gäste verfügen über einen starken Rückraum, in dem Spielmacherin und Goalgetterin Nele Nickel ihr Team führt. In der Deckung geht Hollenstedt robust in die Zweikämpfe, so dass sich die Neerstedter Offensive einiges einfallen lassen muss. Fehlen werden dem TVN sowohl Nadja Kunz als auch Johanna Stuffel.
HSG Hude/Falkenburg - MTV Tostedt (Dienstag, 20.30 Uhr). Bei dieser Begegnung handelt es sich nicht um ein Nachholspiel, sondern um eine Neuansetzung. Tostedt hatte gegen die Wertung des Hinspiels, das Hude/Falkenburg im Oktober mit 24:23 gewonnen hatte, aufgrund eines Regelfehlers Einspruch eingelegt – und Recht bekommen. „Wir gehen deswegen jetzt nicht mit Groll in dieses Spiel, sind aber natürlich hochmotiviert“, sagt Lars Osterloh, der mit seiner Mannschaft unbedingt erneut die Punkte holen will. Allerdings fehlt ihm diesmal Amelie Bredehorst, die sich im letzten Spiel des vergangenen Jahres gegen Dinklage einen Kreuzbandriss zugezogen hat. „Das macht es natürlich nicht leichter“, seufzt Osterloh, der personell weiter improvisieren muss. Immerhin steht ihm die Jugendliche Viola Kleefeldt wieder zur Verfügung, auch Mareike Zetzmann kann aushelfen.
