Neerstedt/Hude - Auswärtssiege feierten die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg II und des TV Neerstedt II in der Landesklasse Nord Frauen der Frauen am Wochenende. Zuvor hatte die HSG bereits zwei Punkte aus dem Auswärtsspiel bei der HSG Neuenburg/Bockhorn erhalten, da der Gegner keine Mannschaft stellen konnte.
Tura Marienhafe - HSG Hude/Falkenburg II 14:31 (10:14). Zu einem klaren Start-Ziel-Sieg kam die HSG-Reserve in Marienhafe und bleibt damit Verfolger des Meisterschaftsfavoriten TuS Frisia Goldenstedt. Mit einem Blitzstart legten die Gäste nach drei Treffern von Anja Wessels ein 4:1 vor. Doch dann kamen die Gastgeberinnen besser ins Spiel und kämpften sich auf 4:5 (11.) heran. Hude/Falkenburg fand aber schnell wieder in die Spur und setzte sich erneut auf 11:5 ab. Nach dem Seitenwechsel lief es noch besser im Team von HSG-Trainerin Inge Breithaupt. Die Abwehr stand sehr sicher und ließ in den nächsten 20 Minuten nur noch einen Gegentreffer zu. In dieser Phase wurde der Vorsprung entscheidend auf 25:11 ausgebaut. Auch in der Schlussphase ließ die Breithaupt-Sieben nicht locker, sondern setzte Marienhafe immer wieder mit ihrem schnellen Spiel unter Druck und kam so am Ende zu einem deutlichen Erfolg.
HSG: Sarah Winter – Brüning, Dolch (2/2), Düvel, Gronewold (3), Harfst (1), Klein (1/1), Meyer (4), Meyerholz (5), Stein (1), Wessels (5), Sophie Winter (9)
HSG Emden - TV Neerstedt II 19:21 (7:12). Mit gutem kämpferischen Einsatz kam der TV Neerstedt II nach einem intensiven Schlussspurt noch zu einem knappen Erfolg bei der HSG Emden. Dabei sah es zu Beginn des Spiels noch gar nicht so gut aus für das Team von Coach Udo Steinberg, denn im Angriff wurde nicht geduldig genug gespielt, sondern häufig viel zu überhastet abgeschlossen, so dass Emden immer wieder zu schnellen Toren kam und Mitte der ersten Hälfte mit 7:5 vorne lag. In einer Auszeit stellte Steinberg dann die Deckung auf eine 5-1-Variante um. In der Folge erzielten die Gastgeberinnen insgesamt 15 Minuten keinen weiteren Treffer mehr. Auch im Angriff steigerten sich die Gäste deutlich, die Chancenverwertung besserte sich merklich, und nach dem 7:7 durch Lina Oltmann setzte Neerstedt konsequent nach. Zur Pause stand ein komfortabler Fünf-Tore-Vorsprung zu Buche.
Zu Beginn der zweiten Hälfte verpasste es die Steinberg-Sieben aber, sich weiter abzusetzen. So kämpfte sich Emden auf 12:15 heran. Hier war es dann Torhüterin Christine Martinkowski, die mit einigen Paraden ihrem Team den Rücken stärkte und den Vorsprung festhielt. Mit einem kleinen Zwischenspurt verschaffte sich Neerstedt mit zwei Strafwurftreffern von Brengelmann und Görke zum 19:14 wieder etwas Luft, doch erneut gab es einen kleinen Einbruch, und der kämpferische Einsatz der Ostfriesinnen wurde wieder belohnt. Tor um Tor holte Emden auf und war nach dem 19:20 vier Minuten vor dem Ende wieder in Schlagdistanz. Nachdem Lina Oltmann den letzten wichtigen Treffer für den TVN erzielt hatte, blieben noch dreieinhalb Minuten, in denen beide Mannschaften noch mehrere Chancen zu weiteren Torerfolgen hatten. Doch verteidigte das Steinberg-Team mit viel Biss den Vorsprung und konnte am Ende einen wichtigen Erfolg bejubeln.
TVN: Martinkowski, Feilbach – Bartelt (8/3), Berger, Brengelmann (3/2), Görke (3/2), Kammann (2), Mutke, Oehlerking, Oltmann (2), Rensberg (3)
