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Neue Wunderline-Go-App in Hude Gemeinden nach Wundern absuchen

Peter Kratzmann
Auf den Spuren der Vergangenheit wandeln – aber mit digitalen Ansätzen: Die Wunderline-Go-App ist bereits an den Start gegangen.

Auf den Spuren der Vergangenheit wandeln – aber mit digitalen Ansätzen: Die Wunderline-Go-App ist bereits an den Start gegangen.

Wunderline

Hude - Noch ist die Schienenverbindung zwischen Groningen und Bremen nicht ganz fertig als sogenannte „Wunderline“ zwischen den Niederlanden und dem Nordwesten einschließlich Bremen. Es fehlt eine intakte Emsquerung. Was es schon gibt, ist die Wunderline-Go-App. Was es damit auf sich hat, stellte Ina Lehnert-Jenisch vom Projektteam Netzwerkprojekt Wunderline in einem Vortrag – digital zugeschaltet während der Versammlung der Touristik-Palette Hude – im Hotel-Restaurant Burgdorf vor.

15 Routen

Seit Sommer 2021 kann mit der Wunderline-Go-App jede Gemeinde entlang der Strecke nach einzigartigen Wundern abgesucht werden. Mittlerweile gibt es 15 verschiedene Routen, darunter auch eine durch den Klosterort Hude. Wer sich die App auf sein Handy herunterlädt, kann die Wunderline durch die schönsten Orte wie Groningen, Midden-Groningen, Oldambt, Bunde, Weener, Westoverledingen, Leer, Jümme, Augustfehn, Westerstede, Bad Zwischenahn, Oldenburg, Hatten, Delmenhorst und eben auch Hude auf ganz neue Art und Weise erfahren.

Es geht weiter bei der Touristikpalette Hude mit neuen Mitstreiterinnen und Mitstreitern (von links): Edith Buskohl, Doris Zabrodsky, Renate Stümer, Peter Burgdorf, Martina Weisensee, Stephanie Burgdorf-Stein, Kerstin Sonka und Franz-Herbert Bunjor.

TOURISTIKPALETTE HUDE RICHTET JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG AUS Team im Vorstand verändert sich

Peter Kratzmann
Hude

Für mehr Tourismus

Das Kooperationsprojekt mit den Anliegergemeinden und den Ausgangspunkten in Groningen und Bremen ist als App ein digitales Erlebnis. Die Nordniederlande und Nordwestdeutschland arbeiten schon lange zusammen. In beiden Ländern setzten sich zahlreiche Organisationen für die Entwicklung von Arbeitsmarkt, Tourismus und Bildung ein. 2019 gründeten alle Gemeinden und Landkreise entlang der Bahnstrecke gemeinsam mit mehreren ÖPNV-Betrieben unter anderem das „Netzwerk Anschlussmobilität“.

Ruine im Mittelpunkt

Herausgekommen ist die begleitende App der Strecke. Jede Tour hat ein bis zwei Wunder, die sich in 3D und unterstützt mit Augmented Reality (AR) finden und auch als kleines Giveaway downloaden lassen. Wenn Texte, Grafiken, Bilder, Videos oder 3D-Animationen über ein Bild der Wirklichkeit gelegt werden, dann bezeichnet man es als Augmented Reality.

Im Fall Hude ist es natürlich die Klosterruine, die im Mittelpunkt steht. Vom Bahnhof aus lassen sich, geführt durch die App, die Sehenswürdigkeiten am Handy erfahren. Eben die App downloaden und schon ist man auf der Wunderline unterwegs.

Gefördert ist das Projekt durch die EU. Daran beteiligt sind an der Gesamtsumme von 70 000 Euro die 15 Kommunen. Je nach Größe zahlen sie, im Fall Hude als kleine Gemeinde sind es 2300 Euro. Dazu kommen 560 Euro jährlich bis 2024.

„Vergleichsweise ein günstiges, hochwertiges Marketingprodukt mit einem technisch innovativen Tourismusangebot“, so Ina Lehnert-Jenisch in ihrem Vortrag vor den Hudern. Nicht unerwähnt sei dabei, dass bereits zwei Preise mit dem Projekt gewonnen werden konnten.

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