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Stichwahlen in drei Gemeinden entschieden
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Aktualisiert vor 7 Minuten.

Wahlen In Westerstede, Rastede Und Molbergen
Stichwahlen in drei Gemeinden entschieden

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Neue Ziele angesteuert

06.10.2016

Ein Besuch, auch mit Kindern, „ist sehr empfehlenswert!“ – Das war ein Fazit der CDU Senioren Union der Samtgemeinde Harpstedt, als sie von ihrer jüngsten Ausflugsfahrt zurückkehrte. Die Tour hatte auf die Werder-Insel in Bremen geführt, wo sich die CDU-Senioren die Seenotrettungszentrale der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGrRS) und das Olbers-Planetarium angesehen hatten. Auf der Werder-Insel, so berichtete es der stellvertretende Vorsitzende Fred Büchau, befinde sich der Hauptsitz der DGzRS. „Zurzeit fahren fast 60 Schiffe unter der Flagge der Seenotretter“, teils auch mit ehrenamtlich tätigen Besatzungsmitgliedern. Die DGzRS finanziere sich allein durch private Spenden. Auf staatliche Unterstützung werde ganz bewusst verzichtet, um politische Einflussnahme zu vermeiden. Auch die Zahlen der Organisation beeindruckten: „Insgesamt 82 000 Menschen wurden bisher aus Seenot gerettet, bei durchschnittlich 2300 Einsätzen und 4000 Revierfahrten pro Jahr, bei Wetterlagen, bei denen andere zu Hause bleiben.“ Das Olbers-Planetarium, so sagte Büchau weiter, sei der Hochschule für Nautik angegliedert. Es diene künftigen Seeoffizieren als Hilfsmittel in der Ausbildung.

Apropos Lernen: Nach 160 Stunden „auf der Schulbank“ ist Michaela Jackowski vom Hospizverein Harpstedt jetzt Koordinatorin im Hospizdienst. Im Januar habe die Weiterbildung begonnen, berichtete die Wildeshauserin beim jüngsten Treffen des Hospizvereins am Dienstagabend in der Begegnungsstätte. Eine Koordinatorin im ambulanten Hospizdienst sei quasi Bindeglied zwischen Ehrenamtlichen, Betroffenen und deren Angehörigen, erläuterte sie. Auch führe die Koordinatorin oft das Erstgespräch, um zu schauen, welcher Ehrenamtliche zur jeweiligen Familie passt. Freilich: Beim Harpstedter Hospizverein kann die Wildeshauserin nicht angestellt werden, weil Voraussetzungen nicht erfüllt sind (unter anderem müsste der Verein ein eigenes Büro haben). Wohl aber könne sie hier ihre Erfahrungen einbringen, sagte die 51-Jährige. Vereinsvorsitzende Elke Kopmann-Cordes gratulierte der frisch gebackenen Koordinatorin mit Blumen.

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