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Neujahrsempfang der Gemeinde Großenkneten Bürgermeister aus Suprasl und Kamianka-Buzka zum Krieg in der Ukraine

Sprachen beim Neujahrsempfang der Gemeinde Großenkneten über den Krieg in der Ukraine: Bürgermeister Oleg Omelyan aus Kamianka-Buzka in der Ukraine (links) und Bürgermeister Radoslaw Dobrowolski aus Suprasl in Polen.

Sprachen beim Neujahrsempfang der Gemeinde Großenkneten über den Krieg in der Ukraine: Bürgermeister Oleg Omelyan aus Kamianka-Buzka in der Ukraine (links) und Bürgermeister Radoslaw Dobrowolski aus Suprasl in Polen.

Christoph Koopmeiners

Großenkneten - Mit dem Solidaritätsprinzip „Einer für alle – alle für einen“ hat der Bürgermeister von Großenknetens polnischer Partnergemeinde Suprasl, Radoslaw Dobrowolski, die Herausforderung des Krieges in der Ukraine beschrieben. Beim Neujahrsempfang am Dienstagabend in Großenkneten sagte er: „Helfen wir der Ukraine. Lasst uns gemeinsam für Freiheit, Demokratie und Brüderlichkeit eintreten gegen den russischen Imperialismus.“ Dobrowolski ging auf die Ursprünge der Europäischen Union und deren Verantwortung für ein vereinigtes Europa ein – errichtet auf den Trümmern des Zweiten Weltkrieges.

Putins Plan gescheitert

Der Plan des russischen Präsidenten Putin, Europa mit Flüchtlingen zu überfluten und ins Chaos zu stürzen, habe nicht funktioniert. Die Flüchtlinge aus der Ukraine seien von polnischen Bürgern voller Wärme und Gastfreundschaft aufgenommen worden. In Suprasl betrage der Anteil ukrainischer Flüchtlinge etwa fünf Prozent der Bevölkerung (etwa 15.000 Einwohner). Diese Menschen lebten überwiegend unter den Dächern polnischer Familien, teilten ihr Leben mit ihnen und seien Freunde geworden, so Dobrowolski.

Bedrohung für Europa

Der Bürgermeister von Suprasls Partnergemeinde Kamianka-Buzka, Oleg Omelyan, sprach am Montagabend davon, dass die Ukraine derzeit eine schwierige Testphase durchlebe. „Unser Land ist unfreiwillig zu einem Beteiligten in einem Krieg geworden, den niemand wollte und will. Jeden Tag haben wir Opfer zu beklagen. Wer nicht stirbt, muss dennoch um sein Leben und seine Existenz, die Existenz der ganzen Ukraine fürchten.“ Dieser Krieg sei aber nicht nur für die Ukraine eine Bedrohung, sondern für ganz Europa und die gesamte freie Welt.

Die Unterstützung, die die Ukraine in der schweren Zeit von ihren Freunden in der ganzen Welt erfahre, lasse die Menschen durchhalten und weiterkämpfen.

Dank an Unters

Der Bürgermeister bedankte sich bei allen Unterstützern in Deutschland, insbesondere bei den Partnern in der Gemeinde Großenkneten und den Johannitern für den Krankentransportwagen und die Medikamente. „Nur gemeinsam können wir dem Krieg ein Ende bereiten“, sagte Omelyan abschließend. „Wir wollen Frieden. 2023 wird das Jahr des Friedens.“

Christoph Koopmeiners Redaktion Cloppenburg
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