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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Nicht der große Wurf

17.06.2013

Der große Wurf ist es nicht, den die Verwaltung da mit ihrem überarbeiteten Entwurf der Feuerwehrgebührensatzung präsentiert. Kalkuliert wird weiterhin streng bürokratisch und mit wenig Gespür fürs Ehrenamt. Muss man jedes Kellerauspumpen in Rechnung stellen, selbst nach Naturereignissen? Der Gesetzgeber lässt hier doch ganz bewusst Spielraum. Als vor Jahren einem Feuerwehrmann der Keller voll lief, während er im Einsatz war, pumpten die Kameraden ihn unentgeltlich leer. So etwas wäre künftig nicht mehr möglich.

Muss die Stadt künftig ihren eigenen Kindergärten den Infobesuch der Feuerwehr in Rechnung stellen? Was ist, wenn die zusätzlich in den Haushalt eingestellten 7000 Euro für Vereine allein schon durch die Feuerwehreinsätze beim Gildefestfeuerwerk und beim VfL-Laternenumzug erschöpft sind? Und was ist eigentlich mit dem Fackelumzug beim Gildefest? Ist das eine Veranstaltung der Feuerwehr oder der Gilde und damit ebenfalls kostenpflichtig?

Fragen über Fragen, die man rein buchhalterisch sicherlich nicht zufriedenstellend lösen kann. Das Ehrenamt kann und darf nicht versilbert werden. Der Verwaltung wäre deshalb mehr Praxisnähe dringend anzuraten.


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