Betr.:
Bericht „Für eine höhere Gewerbesteuer“ in der NWZ vom 4, Juni 2008 und Leserbrief von Werner Lüers in der NWZ vom 6. Juni 2008„Die Gewerbesteuer tue keinem weh,…“, so Lothar Zidek, Bundesbeamter a. D., KA. „ …eine maßvolle Einnahmenerhöhung", so Rudolf Wübbeler, Lehrer, CDU.So kann nur jemand argumentieren, der sich nicht um seinen Arbeitsplatz sorgt und als im öffentlichen Dienst Beschäftigter zur Herkunft seiner Entlohnung keine Fragen stellt.
Immerhin, die „Steuersenkungspartei FDP“ tut sich schwer, so Bankkaufmann Peter Schürmann.
Ein idealer Zeitpunkt für Steueranhebung am Gewerbestandort Ahlhorn?
Gerade in der Phase, in der sich neue Investoren im Ahlhorner Gewerbegebiet ansiedeln.
Gerade in der Phase, in der geeignete Investoren für den Standort des ehemaligen Fliegerhorstes Ahlhorn gesucht werden.
Ich jedenfalls, würde die zwölfprozentige Gewerbesteuererhöhung nicht gerade als den Ahlhorner Standortvorteil für Investoren, die nebenbei auch Arbeitsplätze schaffen sollen, bezeichnen. Zumal Nachbargemeinden niedrigere Gewerbesteuer bieten.
Dass sich selbst ein etablierter Betrieb in Ahlhorn, der an mehreren Standorten tätig ist und unterschiedliche Standortbedingungen kennt, zu Wort meldet, vielen Dank Werner Lüers, sollte zu denken geben.
In unserer finanziell gut ausgestatteten Gemeinde sollte auch das Wort „Einsparungen“ bekannt sein. Auch wenn wirtschaftswissenschaftliche Qualifikation nicht vorausgesetzt werden kann, für „Fingerspitzengefühl“ braucht man kein Studium.
Peter LamprechtGeschäftsführer a. D.26197 Ahlhorn
