Wildeshausen - Ein feines Händchen ist für den 20-jährigen Tom Meyer wichtig: Denn der Wildeshauser macht seit August 2019 eine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker bei Marc Engineering in Wildeshausen. Im Rahmen der NWZ-Serie „Junge Handwerker“ spricht er über seine Ausbildung und das, was ihn an dem Beruf reizt.
Seine Lieblingsfächer
Zu Meyers Lieblingsfächern in der Schule gehörten Physik und Mathematik – Rechnen und klare Ergebnisse gefallen ihm. Mit der erweiterten Mittleren Reife schloss er seine Schullaufbahn nach der elften Klasse an den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Wildeshausen ab. In den handwerklichen Beruf des Feinwerkmechanikers ist der Wildeshauser durch ein Praktikum bei Marc Engineering gekommen. „Nach dem Praktikum wusste ich direkt, dass es mich hierhinzieht.“ Das Maschinenbauunternehmen Marc Engineering baut Sondermaschinen nach individuellen Wünschen, stellt Kunststoffteile her und ist unter anderem Zulieferer der Automobilindustrie. In der dreieinhalbjährigen Ausbildung zum Feinwerkmechaniker lernt der Azubi diesen Handwerksberuf sowohl theoretisch als auch praktisch. Der 20-Jährige weiß an seinem Ausbildungsberuf besonders zu schätzen, dass er die Resultate seiner Arbeiten sehen kann: „Es gefällt mir, dass zu jeder Zeit der Fortschritt zu erkennen ist.“
Arbeitstag und Voraussetzungen
Ein normaler Arbeitstag beginnt für ihn um 7 und geht bis 16.15 Uhr. In der Halle arbeitet er in einem digitalen Prozess. Schwere Gegenstände muss er dabei nicht schleppen. Dementsprechend sind keine körperlichen Voraussetzungen erforderlich für diesen Ausbildungsberuf. Jedoch sollte logisches Denken vorhanden sein, so Meyer. Einmal die Woche ist Meyer in der Berufsschule. Zusätzlich gibt es Lehrgänge in Oldenburg und Rostrup (Bad Zwischenahn). Ab und zu fährt der Azubi mit auf Montage – wo die fertigen Produkte übergeben oder installiert werden. Bisher gingen die Touren für ihn nach Brake, Oldenburg und in die Umgebung von Wildeshausen. Außerdem ist eine Reise nach Frankfurt geplant. „Da freue ich mich schon länger drauf“, berichtet Meyer. Nach seiner Ausbildung möchte der Wildeshauser erstmal in dem Unternehmen bleiben, weitere Erfahrung sammeln und vielleicht später eine Weiterbildung zum Techniker oder Meister machen, erzählt er.
Bei Marc Engineering sind derzeit drei Azubis angestellt – Feinwerkmechaniker und Mechatroniker. „Wir suchen aktuell nach einem Azubi im Bereich Feinwerkmechanik und freuen uns über neue Leute“, erzählt Nizaar Fakhro, der die Auszubildenden betreut. Weitere Informationen unter: www.marc-engineering.de
