Harpstedt - „Ich weiß, dass ihr darauf gut vorbereitet seid“, blickt Schulleiterin Etta Mörking zuversichtlich auf den neuen Lebensabschnitt der im Forum versammelten Jugendlichen: 71 Schülerinnen und Schüler der Oberschule Harpstedt haben am Freitag ihr Abschlusszeugnis erhalten.

23 Jugendliche machten in der BO9 ihren Hauptschulabschluss, einer den Abschluss der Förderschule Lernen. In der BO10 erreichten vier den Sekundarabschluss I Hauptschule, acht den Sekundarabschluss I Realschule. Elf Jugendliche schafften in der RS10 ihren Sekundarabschluss I Realschule, 21 den erweiterten Sekundarabschluss I Realschule. Die meisten wissen, wie es weitergeht, sagte Mörking: 21 Schülerinnen und Schüler besuchen im nächsten Schuljahr die Klasse BO10, 23 haben einen Ausbildungsplatz bekommen, 18 gehen zur BBS, sechs haben sich für ein (berufliches) Gymnasium entschieden.

Wurden für die besten Zeugnisse an der Oberschule Harpstedt geehrt: (von links) Noah Schweickart, Khatun Omar, Leonie Zimmermann, Tom Bardt, Can Azko, Ingeborg Pfeilsticker und Laya Neumann mit Schulleiterin Etta Mörking.; Foto: Oberschule

Wurden für die besten Zeugnisse an der Oberschule Harpstedt geehrt: (von links) Noah Schweickart, Khatun Omar, Leonie Zimmermann, Tom Bardt, Can Azko, Ingeborg Pfeilsticker und Laya Neumann mit Schulleiterin Etta Mörking.; Foto: Oberschule

Für die besten Schülerleistungen erhielten einen Gutschein von Schreibwaren Beuke: Noah Schweickart (BO9a; 2,6), Khatun Omar, die erst seit zweieinhalb Jahren in Deutschland lebt (BO9b; 2,4), Can Azko (2,6), Tom Bardt (2,6), Leonie Zimmermann (alle BO10; 2,6), Ingeborg Pfeilsticker (R10a; 1,6) und Laya Neumann (R10b; 1,8). Für ihren Einsatz für die Schulgemeinschaft gab es jeweils einen Gutschein von der Eisdiele für Amelie Ulhorn, Melina Mählenhoff (beide Streitschlichter), Lars Rehberg (Streitschlichter und Schulsanitäter), Lukas Meyer (Schulsanitäter), Tom Hering (leitender Schulsanitäter und Technik), Emil Wessel (Technik), Daniel Yanyore Stark (aktives Mitglied Schulvorstand), Tim Komarnizki (Schulausschuss) und Marie Jung (Schulausschuss, Kreisschülerrat, Gesamtkonferenz, Schulsprecherin).

Dass es heutzutage nicht so schlimm sei, wenn sich der erste berufliche Weg nicht als der richtige herausstelle, betonte Samtgemeindebürgermeister Yves Nagel in seiner Rede: „Es ist heute nicht mehr so wichtig, dass man schon weiß, was man die nächsten 40 Jahre im Arbeitsleben machen will. Es gibt für jeden eine Zukunft, wo man glücklich sein kann.“

Für diese wünschte Mörking den Abschlussschülern alles Gute: „Bleibt zielstrebig, seid mutig und selbstbewusst. Ihr könnt das. Freut euch über das Erreichen auch kleiner Ziele und behaltet die großen Ziele im Blick.“

Jana Budde
Jana Budde Redaktion Wildeshausen