Es geht darum, bestehende Bebauungspläne für den Bereich der Parkstraße derart zu ändern, dass das bestehende Profil erhalten bleibt und im Sinne eines lebendigen Ortskernes weiterentwickelt wird. Diese Vorgehensweise ist gerade vor dem Hintergrund, dass es aktuell mehrere Eigentümerwechsel bei ortsprägenden Immobilien gegeben hat, unbedingt schnellstens erforderlich. Ergänzend (...) wurde für den zentralen Versorgungsbereich (...) ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) in Auftrag gegeben. (...) – auch richtig! Auf meine Frage an Verwaltung und Fraktionen in der (...) Ratssitzung: Ob denn (...) auch ein Verkehrskonzept für die nächsten Jahre in Auftrag gegeben wurde, gab es nur vom Bürgermeister eine wenig konkrete Aussage. Damit stellt sich die Frage: Wie soll denn eine integrierte Strategie aussehen, wenn es kein Verkehrskonzept gibt? Den Torfplatz (...) zum Parkplatz machen und die Gustav-Thye-Straße nur bis zum Torfplatz und nicht bis zum Bahnhofsvorplatz zu verlängern, hat nun wirklich nichts mit einem Verkehrskonzept zu tun. Das bereits beschlossene Radwegekonzept muss umgesetzt werden! Warum soll Hude sich nicht zu einem fahrradfreundlichen Ort mit einer „Vorfahrt“ fürs Fahrrad entwickeln!? Wie der Ortskern für den Individualverkehr offen bleibt, parkendes Blech in Tiefgaragen Platz findet und der Schwerlastverkehr möglichst ferngehalten wird, ist zu planen! Sicher ist das kein einfaches Unterfangen, aber wenn nicht weit über eine Legislaturperiode hinweg ein mittelfristiges Konzept auf den Tisch kommt, wird Hude nie zum Einkaufsbummel und zum Verweilen einladen.
Eine strategische Entwicklung ohne ein Verkehrskonzept „geht gar nicht“! (...)
