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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

INTERVIEW: „OHV soll ein Sprachrohr sein“

25.01.2007

Von Karsten Kolloge

Frage: Herr Ahlers, kam die Wahl am Dienstagabend für Sie überraschend?

Ahlers: Nein, ich bin vorher angesprochen worden. Aber ich musste schon erst überlegen und hatte durchaus auch Bedenken. Ich bin zwar seit den 80er Jahren Mitglied des Vereins, kenne ihn aber noch nicht in allen Bereichen.

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Frage: Was zeichnet den Orts- und Heimatverein Ganderkesee aus, wie würden Sie ihn beschreiben?

Ahlers: Es ist der Verein der Freunde Ganderkesees. Sozusagen ein Fan-Club, der zum Wohle des gesamten Ortes tätig sein will.

Frage: Immer wieder wird bedauert, dass das Durchschnittsalter beim OHV sehr hoch ist. Woran liegt das – und hätten Sie Ideen, den Verein zu verjüngen?

Ahlers: Nein, da bin ich auch nicht schlauer als die anderen. Die hätten solche Ideen ja auch längst umgesetzt. Ich denke, das ist ein allgemeiner Trend, dass Jugendliche nicht in Vereinsstrukturen denken wollen. Veranstaltungen wie die Jahreshauptversammlungen werden als ätzend empfunden. Aber sie sind eben unerlässlich für den Verein.

Frage: Sollte der OHV politisch sein?

Ahlers: Ja, politisch schon, aber nicht parteipolitisch. Tätigkeitsfelder sind da sicherlich die Ortsentwicklung, auch die Verkehrsentwicklung. Alles, was ortsbildend ist. Anders als Bürgerinitiativen, ist der Verein aber nicht Interessenvertreter von Einzelnen. Aber er ist Sprachrohr, wenn Probleme auftreten.

Frage: Gibt es auch Tätigkeitsbereiche, von denen sich der OHV verabschieden sollte?

Ahlers: Ich wurde zwar zum Vorsitzenden gewählt, bin aber auch Anlernling. Deswegen werde ich nicht sagen: Ich mach’ jetzt alles anders. Festzuhalten ist: Der Verein funktioniert.

Frage: Was wünschen Sie dem Orts- und Heimatverein Ganderkesee?

Ahlers: Mehr Fans, die aktiv werden. Wobei ich natürlich nicht diejenigen übergehen möchte, die bereits aktiv sind.

Frage: Gibt es Bereiche, in denen Sie sich selber mehr einbringen möchten?

Ahlers: Ich werde sicherlich die Entwürfe für die Zukunft von Ganderkesee mit begleiten. Da werde ich Vorstandsmitglied Fritz Härtel zur Seite stehen.

Christel Zießler kommt mit Nachteimer zur Versammlung

Ganderkesees Orts- und Heimatverein greift auf ein altes „Instrument“ zurück, um die anfallende Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen. Bei der Jahreshauptversammlung am Dienstagabend im Gasthaus Stolle wurde ein fünfköpfiger Beirat vorgestellt, dessen Mitglieder sich um bestimmte Themen kümmern: Elfriede und Werner Sotta widmen sich der Heimatstube in Bürstel, Helga Warfelmann und Brigitte Hollmann der Frauengruppe, Helga Härtel zeichnet für den Bereich Heimatkunde/Gästeführerinnen verantwortlich.

Mit einem recht ausgefallenen Mitbringsel war die erste stellvertretende Bürgermeisterin Christel Zießler zu der Versammlung gekommen. Sie brachte einen „Nachteimer“ mit, den sie beim Aufräumen gefunden hatte, ferner mehrere ältere Bücher und Handarbeits-Illustrierte. Angesichts solcher Lektüre verspürte Elfriede Sotta sofort „wieder Lust, Pullover zu stricken“. Alle Gegenstände sollen die Heimatstube in Bürstel bereichern.

Als Gastredner des Abends ging der ehemalige Bürgermeister Gerold Sprung auf die Geschichte der Orts- und Heimatvereine in der Gemeinde ein. Als „Markenzeichen“ des 490 Mitglieder starken Ganderkeseer Vereins gilt die große Bandbreite seiner Aktivitäten: Er mischt sich in die Kommunalpolitik ein, übernimmt im Ort Pflegeaufgaben, bietet Fahrten an, betreibt eine eigene Heimatstube. Insgesamt gebe es in der Gemeinde Ganderkesee 17 Orts- und Heimatvereine.

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