Kirchhatten - Wasser, Wolken und Weite: In den Fluren des Hatter Rathauses sind sechs Wochen lang rund 40 Arbeiten der Oldenburger Künstlergruppe e.V. zu sehen. Sieben Kreative – Antje Boedecker, Regina Hedrich, Renate Wrobel, Edgar Fischer, Detlef Großkopf, Harald Rinck und Wolfgang Schinkel –haben sich mit verschiedenen Aspekten der drei Begriffe beschäftigt und präsentieren nun ihre Ergebnisse im öffentlichen Raum.

Bürgermeister Guido Heinisch begrüßte die Oldenburger und eröffnete die Ausstellung. Vereinsvorsitzender Edgar Fischer stellte den Verein und die Künstlerinnen und Künstler sowie ihre Arbeiten vor.

Gastgeber und Gäste sind sich einig. Kunstausstellungen haben nichts von ihrer gesellschaftlichen Bedeutung verloren. Sie sind ganz allgemein wichtig, um Kunst und Kultur in der Gemeinschaft zu fördern und zu teilen. Dass diese Ausstellung im öffentlich zugänglichen Raum stattfindet, hat darüber hinaus einen besonderen Wert auch für die Kunstschaffenden. So können Menschen, die möglicherweise nicht in der Lage sind, Museen oder Galerien zu besuchen, auf einfache Weise Zugang zu Kunst erhalten. Zudem können sie auch dazu beitragen, die Aufmerksamkeit auf wichtige soziale und politische Themen zu lenken. Indem Künstlerinnen und Künstler ihre Werke in öffentlichen Räumen präsentieren, haben sie die Möglichkeit, ihre Perspektiven und Ideen mit einem breiteren Publikum zu teilen und die öffentliche Diskussion anzuregen.

Doch auch das Rathaus selbst profitiert. Schließlich können diese Ausstellungen dazu beitragen, die Orte attraktiver und lebendiger zu machen. Durch die Integration von Kunst im Foyer und den Gängen werde die Identität und der Charakter der Gemeinde gestärkt und ihren Besuchern eine reiche kulturelle Erfahrung geboten.

Die Ausstellung ist noch bis zum Freitag, 24. Februar, während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.