Hude - Die Oldenburgische Landesbank dünnt ihr Filialnetz in der Region aus wirtschaftlichen Gründen weiter aus. Neben der Filiale in Ganderkesee, die am 14. Februar ihren letzten Öffnungstag haben wird, soll auch die Filiale in Hude geschlossen werden. Letzter Öffnungstag in Hude soll der 7. März sein, teilte das Unternehmen jetzt mit. Die Betreuung der Kunden aus Ganderkesee und Hude werde auf den Standort Delmenhorst-Bahnhofstraße übertragen. Über alle relevanten Details der künftigen Betreuung wie auch zu den alternativen Möglichkeiten für die wohnortnahe Bargeldversorgung werde die OLB betroffene Kunden in den nächsten Tagen und Wochen direkt informieren, heißt es.
Laut Peter Karst, Vorstandsmitglied der OLB und verantwortlich für das Privatkundengeschäft, ist die Verlagerung der Kundenberatung in Kompetenzcenter und größere Filialen ein Schritt, um in dieser Größenordnung einen Rahmen zu schaffen, „in dem wir wirtschaftlich sinnvoll agieren können.“ Die Strategie, sich auf größere Standorte zu fokussieren, werde schon seit Jahren von der OLB betrieben, so Pressesprecher Timo Cyriaks. Es habe sich gezeigt, dass immer weniger Kunden in die kleinen Filialen kämen, sondern online oder telefonisch viele Dinge erledigten.
Bargeld abheben vor Ort sei auch weiterhin möglich, allerdings nicht mehr am dann nicht mehr vorhandenen Geldautomaten der OLB in Hude, sondern an den Automaten aller anderen Kreditinstitute. Das funktioniere mit der Debit–Mastercard, die allen Kunden zur Verfügung gestellt werde, ganz ohne Gebühren, so der Pressesprecher. Zudem bestehe in größeren Verbrauchermärkten die Möglichkeit, an der Kasse beim Einkauf auch Bargeld mit der EC-Karte abzuheben.
In der Huder OLB-Filiale arbeiten laut Pressesprecher Cyriaks zurzeit noch drei Angestellte. Sie werden in die Filiale Delmenhorst-Bahnhofstraße wechseln. Die Geschäftsräume mit dem Haupteingang von der Dr.-Gustav-Thye-Straße sind von der OLB angemietet.
