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OOWV-Wasserwerk Großenkneten Neue Pumpe geht diese Woche in Betrieb

Projektleiter Lutz Trittin (links) und OOWV-Wasserwerksleiter Stephan Fitze freuen sich über die neue Pumpe im Wasserwerk Großenkneten.

Projektleiter Lutz Trittin (links) und OOWV-Wasserwerksleiter Stephan Fitze freuen sich über die neue Pumpe im Wasserwerk Großenkneten.

Matthias Wittschieben/OOWV

Großenkneten - Fingerspitzengefühl, Erfahrung und Kompetenz waren für die Mitarbeiter des Wasserwerks des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) in Großenkneten in den vergangenen Wochen wichtige Eigenschaften. Die große Baumaßnahme – der Tausch einer kleineren gegen eine größere Pumpe – brachte einige Arbeit mit sich. Wasserwerksleiter Stephan Fitze: „Der Pumpentausch war nur eine von mehreren Baumaßnahmen, die derzeit im Werk ausgeführt werden. Die Auslastung der Kollegen ist dementsprechend hoch. Auch deshalb freuen wir uns, dass wir zumindest in diesem Bereich wieder einen geregelten Betrieb haben.“

Seit Januar außer Betrieb

Seit dem 16. Januar war der südliche Abgang des OOWV-Wasserwerks Großenkneten für den Pumpenaustausch außer Betrieb. Die gesamte abgeforderte Wassermenge wurde seither nur über den Nordabgang abgegeben. Der Druck, mit dem der OOWV das Trinkwasser durch sein Verbundnetz pumpt, ist fein abgestimmt. Die verschiedenen Wasserwerksstandorte und auch die Topografie spielen dabei wichtige Rollen. Da der Süden höher liegt als der Norden, ist in Richtung Vechta mehr Druck vonnöten, um das Nass an seinen Bestimmungsort zu bringen.

Weniger Druck im Süden

Die Auswirkungen der Baumaßnahme spürten auch die Kundinnen und Kunden: Im Norden des Werks – in Richtung Hude – stieg der Druck an, im Süden sank er leicht. Seit Montag fließt das Trinkwasser wieder aus beiden Abgängen ins Netz. „Bisher haben eine große und zwei kleine Pumpen am Südabgang im Wasserwerk Großenkneten gewerkelt“, sagt Projektleiter Lutz Trittin. „Das war ein redundantes System, in dem die zwei kleineren Pumpen für die größere einspringen konnte. Zukünftig werden dort zwei große und eine kleine arbeiten.“

Noch nicht im Betrieb

Auch wenn der Südabgang wieder in Betrieb ist – die neue Pumpe arbeitet noch nicht mit. Sie wird wohl erst im Laufe der Woche in Betrieb genommen. Die Gründe für die leichte Verzögerung: Lieferschwierigkeiten bei zwei noch fehlenden Bauteilen. Zudem waren zwei Trinkwasserproben trotz mehrfacher Desinfektion noch nicht in Ordnung. „In Wasserwerken dürfen Anlagen oder Anlagenteile erst in Betrieb genommen werden, wenn das Ergebnis der Beprobung der Trinkwasserverordnung entspricht“, erklärt Stephan Fitze.

Wenn alles vollbracht ist, drücken zwei Pumpen mit je maximal 200 Kilowatt Motorleistung zusammen bis zu 1500 Kubikmeter Trinkwasser in Richtung Süden. Rund 510.000 Euro investiert der OOWV in die Maßnahme, die nicht nur den Austausch einer Pumpe umfasst. Auch die direkt an sie angeschlossenen Rohrleitungen werden im Durchmesser von DN 500 auf DN 700 vergrößert, sagt Trittin. „Damit erreichen wir in den Trinkwasserleitungen wieder die üblichen Wassergeschwindigkeiten.“

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