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Ortsentwicklung Sage Investor will ehemaliges Raststätten-Gelände neu bebauen

Wird überplant: das Gelände Sager Straße 4 in Sage. Auf dem Gelände sollen neue Wohnhäuser entstehen. Die alten Hallen einer ehemaligen Spedition werden abgerissen. Das Wohnhaus (rechts) wird saniert. Die „Lounge 69“ (links hinten) gehört einem anderen Eigentümer.

Wird überplant: das Gelände Sager Straße 4 in Sage. Auf dem Gelände sollen neue Wohnhäuser entstehen. Die alten Hallen einer ehemaligen Spedition werden abgerissen. Das Wohnhaus (rechts) wird saniert. Die „Lounge 69“ (links hinten) gehört einem anderen Eigentümer.

Christoph Koopmeiners

Sage - Wer sich in Sage umschaut, entdeckt eine deutliche Entwicklung im Wohnungsbau. Im Baugebiet „Südlich Heideweg“ sind schon viele der 20 Grundstücke bebaut. An der Sager Straße 10 in Höhe der Abfahrt Garreler Straße wird ebenfalls kräftig gebaut. Dort hat Michael Uffelmann (Sage) vier Doppelhäuser errichten lassen. Derzeit entstehen noch direkt an der Sager Straße ein Doppelhaus und ein Vier-Parteien-Haus.

Uffelmann gehört auch das rund 11 000 Quadratmeter große Gelände Sager Straße 4. Die Fläche der ehemaligen Raststätte „B 69“ will er für den Wohnungsbau erschließen lassen. Auf dem Grundstück stehen eine ehemalige Lkw-Halle, die abgerissen wird, und ein Wohnhaus, das saniert wird.

Keine Einigkeit bei Lokal

Neben der Halle befindet sich auch noch die Gaststätte „Lounge 69“. Die Immobilie gehört aber einem anderen Eigentümer. Uffelmann wird seine Häuser quasi um das Lokal herum bauen. Er hätte die Immobilie nach eigenen Angaben gern erworben, sei sich aber mit dem Eigentümer nicht einig geworden.

An diesem Donnerstag, 17. November, steht im öffentlichen Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde Großenkneten (17 Uhr, Rathaus) die planungsrechtliche Entwicklung in Sage auf der Tagesordnung. Im Flächennutzungsplan ist der Bereich noch als „Sondergebiet Raststätte“ ausgewiesen. Aufgestellt werden soll der Bebauungsplan 129 „Sage – Sager Straße“. Zwei Grundstücke an der benachbarten Straße „Bei der Friedenseiche“ sind als „Gemischte Bauflächen“ dargestellt.

Derzeit macht das Gelände aus Sicht der Gemeindeverwaltung einen negativen Eindruck. Die Sager Straße (L 870) weise am südlichen Ortseingang gestalterische Defizite auf. Das soll geändert werden.

Quer durchs Gelände

Der Bebauungsplan beinhaltet nicht nur das Gelände der ehemaligen Raststätte, sondern reicht von dort die Sager Straße entlang bis zur Ecke „Dorfkamp“, von dort bis zur Straße „Sager Schweiz“ und noch weiter quer durchs Gelände bis zur einstigen Raststätte.

Nach Angaben der Gemeindeverwaltung sollen sowohl die Wohnnutzungen an den Straßen „Bei der Friedenseiche“ und „Unter den Buchen“ als auch die Nutzung des Vereinsheims und die vom Sager Tennisverein genutzten Plätze planungsrechtlich abgesichert werden.

Christoph Koopmeiners Redaktion Cloppenburg
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