Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Partner in Europa Proseccohexen steuern Fiume Veneto an

Reisegruppe der Huder Proseccohexen besucht Freunde in der Partnerstadt Fiume Veneto.

Reisegruppe der Huder Proseccohexen besucht Freunde in der Partnerstadt Fiume Veneto.

In diesem Jahr im September soll es endlich wieder nach Fiume Veneto gehen. Klaus Derke

Hude - 20 Jahre besteht in diesem Jahr die offizielle Partnerschaft zwischen der Gemeinde Hude und der Gemeinde Fiume Veneto in Italien. Eine der tragenden Säulen dieser europäischen Freundschaft sind auf Huder Seite die Proseccohexen. Nachdem Corona die Besuche und Gegenbesuche in den Jahren 2020 und 2021 verhinderte, soll es in diesem Jahr im September wieder mit einer großen Gruppe nach Italien gehen. Die Busreise nach Fiume Veneto ist vom 7. bis 13. September geplant. Übernachten werden die Gäste aus Hude wieder privat in den Familien in Italien, berichtet Susanne Keyser von den Proseccohexen.

„Wir haben uns lange nicht gesehen und es ist viel passiert in der Zeit“, sagt sie. Es könne jeder mitfahren. Auch einige Männer der Proseccohexen hätten sich schon angemeldet.

Corona-Pause

Zuletzt waren die Proseccohexen 2018 mit einer großen Gruppe in Italien. 2019 folgte ein Gegenbesuch der Freunde aus Fiume Veneto in der Klostergemeinde. 2020 musste die Fahrt nach Fiume ausfallen. 2021 gab es Planungen. Corona machte aber wieder einen Strich durch die Rechnung. In diesem Jahr soll es endlich wieder nach Fiume gehen. Nach einer Busfahrt über Nacht werden die Huder am frühen Nachmittag des 8. September in Fiume Veneto erwartet.

Das Programm

Auf dem Programm stehen neben den persönlichen Begegnungen Ausflüge nach Pordenone und Ferrara sowie eine Tour „Venedig bei Nacht“. Die knapp 12000 Einwohner zählende Gemeinde Fiume Veneto liegt nämlich nur rund 90 Kilometer von der Lagunenstadt entfernt. Am Tag vor der Abreise ist zudem ein Abstecher nach Caorle an der Adria geplant.

Die Kosten für den Bus sind leider stark gestiegen. So kostet die Teilnahme 399 Euro pro Person. Anmeldungen nehmen Susanne Kayser, Tel. 04406/972049, oder Regina Bartsch, Tel. 04432/94000, entgegen und beantworten auch gerne weitere Fragen.

Die Anfänge

Keimzelle der offiziellen Partnerschaft zwischen Fiume Veneto und Hude ist das Eiscafé Italia, das bis 2017 von Ernestina und Gaetano Bertoldo mehr als 37 Jahre im Klosterort betrieben worden war. Auf Initiative von „Tina“ und „Tano“ waren viele freundschaftliche Bande geknüpft und die beliebte Italienische Nacht in Hude aus der Taufe gehoben worden. Sie legten den Grundstock für die 2002 offiziell besiegelte Partnerschaft. 2017 zogen Bertoldos zurück in ihre Heimat. Anfang 2021 war „Tano“ leider viel zu früh, kurz vor Vollendung seines 64. Lebensjahres, in Italien an Corona gestorben. „Tina“ hält den Kontakt zu Hude und ist am 7. April auch zu Gast, wenn der Stammtisch der Proseccohexen sich im Eiscafé Italia trifft.

Die offizielle Feier des 20-jährigen Partnerschaftsjubiläums vonseiten der beiden Gemeinden soll eventuell im Oktober in Italien stattfinden. Genaueres stehe aber noch nicht fest, so die Huder Partnerschaftsbeauftragte Anke Paradies.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Dortmunds Karim Adeyemi (Mitte l) in Aktion. Der BVB setzt sich ein zweites Mal gegen Paris Saint-Germain durch und steht damit im Finale der Champions League.

SIEG GEGEN PARIS SAINT-GERMAIN Dortmund steht im Finale der Champions League

Heinz Büse Jan Mies
Paris
Ein Wahlplakat des sächsischen SPD-Spitzenkandidaten zur Europawahl, Matthias Ecke hängt an der Schandauer Straße im Stadtteil Striesen an einem Laternenmast. Der sächsische SPD-Spitzenkandidat zur Europawahl, Matthias Ecke, ist beim Plakatieren im Dresdner Stadtteil Striesen angegriffen und schwer verletzt worden. Beim Befestigen von Wahlplakaten am späten Freitagabend schlugen vier Unbekannte auf den 41-Jährigen ein, wie Polizei und Partei am Samstag mitteilten.

SCHUTZ VON POLITIKERN Innenminister wollen schärfere Strafen prüfen

Dpa
Potsdam
Sie geben Orientierung im Evangelischen Krankenhaus (v.l.) Andreas Hoppe, Elli Fitzner, Gertrud Wessel-Terharn und Pastorin Anke Fasse.

EVANGELISCHES KRANKENHAUS IN OLDENBURG Sie geben Orientierung und Sicherheit im Krankenhaus-Dschungel

Anja Biewald
Oldenburg
Kommentar
Oliver Braun

ZUR ABSAGE DES DEMOKRATIEFESTES IN SCHORTENS Ideologiebefreit Probleme lösen

Oliver Braun
Verfolgt seinen Plan: Oldenburgs Cheftrainer Pedro Calles (links) spricht mit Deane Williams.

VOR AUSWÄRTSSPIEL IN ULM Baskets-Coach Pedro Calles blendet Rennen um Platz acht aus

Niklas Benter
Oldenburg