Was sich so alles findet in einem Rathaus, mitunter sogar schöne Geschenke. Das bewies Dötlingens Bürgermeister Heino Pauka bei der Einweihung des ausgebauten Dachbodens des Hauses der Vereine in Brettorf. Zum Tag der offenen Tür hatte er ein Luftbild aus Brettorf mitgebracht, hübsch eingepackt. Es zeigt das Dorf in einer Aufnahme aus dem Jahre 1984. Ortsbrandmeister Jürgen Schnier und TV-Brettorf-Vorsitzender Ralf Spille versicherten, dass sich ein schönes Fleckchen finden werde. Platz genug ist allemal noch an den Wänden.
Kürzester Redner bei der Einweihung in Brettorf war eindeutig der Vorsitzende der AG Brettorfer Vereine, Arno Müller. Wenn alles gesagt ist, schließt er sich an. Neben der Gratulation und der Übergabe von Gutscheinen, von den örtlichen Vereinen spendiert, hatte er aber doch noch eine Anmerkung: „Ich bin durchgegangen und suche noch mein Büro.“ Prompt wurde ihm in Erinnerung gerufen, dass auch die AG stets auf dem Dachboden willkommen sei.
Dieses Trio kennt das Neerstedter Rathaus aus dem Effeff. Schließlich haben sie jahrelang das Geschehen im Rathaus geprägt, noch in den Zeiten der Zweigleisigkeit mit ehrenamtlichem Bürgermeister und hauptamtlichem Verwaltungschef. Gemeindedirektor a.D. Heiner Wendt und die Alt-Bürgermeister Otto Flege und Harald Meyer waren begeistert von dem 780 000 Euro teuren Umbau. „Das ist ein echter Hingucker geworden“, freute sich Flege über das neue äußere Erscheinungsbild. Wendt fand es „imponierend“, was alles im Inneren geschehen ist. „Die Funktionalität innerhalb des Gebäudes“ – da schlug das Herz des Verwaltungsmannes höher. Harald Meyer fand besonders hervorhebenswert, dass das Rathaus den Schlusspunkt bildete. „Erst die Schulen, Sporthalle, Kindergärten saniert, als letzten
Punkt das Rathaus“: Diese Reihenfolge war ihm wichtig.
Einem außergewöhnlichen Fortbildungsthema widmeten sich jetzt die Lehrkräfte der Musikschule des Landkreises Oldenburg: „Erste Hilfe“. Leiter Rafael Jung zu den Hintergründen dieser Aktion: „Durch die Arbeit in allen Gemeinden an mehr als 20 Unterrichtsstätten finden sich die Lehrkräfte der Musikschule oft in der Situation, am Nachmittag allein mit wenigen Schülern zu sein. Wenn dort ein Unfall passiert, ist zwar das Handy in Reichweite, aber zunächst die Initiative der Lehrkraft vor Ort gefragt.“ Daher habe der Gedanke nicht fern gelegen, einen Auffrischungskursus in Erster Hilfe anzubieten. Zwölf Lehrkräfte der Musikschule nahmen teil.
Das Team des Wildeshauser Lauftreffs war der Gewinner beim Wildeshauser Frühlingserwachen vom 7. bis 12. April. In Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner DAK, vertreten durch den Bezirksleiter Detlev Hesse, hatte „Jacobi's Alte Apotheke“, Inhaberin Jutta Weißenborn, zum Team-Wettkampf im Radfahren aufgerufen. Zehn Mannschaften nahmen teil. Während der Aktion schafften die Teams beim Sprint auf dem Standfahrrad respektable Ergebnisse. Bewertet wurde die Fahrzeit von fünf Minuten eines jeden Team-Teilnehmers. „Daraus haben wir dann einen Durchschnittswert ermittelt, der beim Wildeshauser Lauftreff im Schnitt 2,75 Kilometer betrug. Das war der beste Wert.“ Das wiederum freute besonders die Steppkes Cord und Erik Hollmann. Sie durften den Nintendo Wii in Empfang
nehmen und damit künftig am heimischen Fernsehgerät Sport in verschiedensten Variationen spielen. Bedanken können sie sich bei ihren Eltern Claudia und Jürgen Hollmann, aber auch bei Carsten Maas und Heike Eylers, die den Spitzenwert auf den Pedalen „erstrampelt“ hatten.
Mit einem großen Blumenstrauß hießen die Mitarbeiter der Ambulanten Pflege der Landdienste in Wildeshausen ihre neue Pflegemanagerin willkommen. Martina Asche (39) hat die Position seit Anfang April inne. Bei Kaffee und Kuchen saßen die Mitarbeiter zusammen. Die neue Managerin verschaffte sich erst einmal einen Überblick per Fragebogen. Als Managerin hat die Wildeshauserin sich hohe Ziele gesetzt. „Wir müssen auf jeden Fall wettbewerbsfähig bleiben. Zudem sollen die Mitarbeiter gefördert werden, zum Beispiel durch Schulungen und Fortbildungen“, so die gelernte Krankenschwester und studierte Diplom-Pflegewirtin, die neben ihrer Tätigkeit im ansässigen Pflegedienst auch Beraterin für fünf Regionalbüros und drei Wohngemeinschaften für Demenzkranke ist.
