Wildeshausen - Dieser Besuch hat eine jahrzehntelange Tradition: Stets am Rosenmontag kommt eine Delegation aus Zwischenbrücken, die Pielepoggen, ins historische Rathaus, um die Themen und Probleme des kleinen Stadtteils zwischen Hunte und Stadtgraben dem Wildeshauser Bürgermeister vorzutragen. Beim Rosenmontagsempfang ging es unter anderem um die Bewältigung des Huntehochwassers in den Wochen um den Jahreswechsel. Gerhard Lübben, mit mehr als 90 Jahren der älteste der Pielepoggen, berichtete, er könne sich nicht erinnern, dass ein Hochwasser jemals so lange angedauert habe. Hervorgehoben wurde der vorbildliche Einsatz der Hilfskräfte, für den sich die Zwischenbrücker ausdrücklich bedankten. Die Überlegungen zur Verlängerung der Hochwasserschutzwand am Stadtgraben wurden von ihnen sehr begrüßt.

Angeregt wurde von den Pielepoggen eine Illumination der Huntebrücke, um das Stadtbild in Zwischenbrücken aufzuwerten. Außerdem erneuerten sie den Wunsch nach einer Beleuchtung für die Straße An der Hunte, damit die Verkehrssicherheit insbesondere für radfahrende Schülerinnen und Schüler erhöht werde. Zudem könnte ein Lückenschluss durch die Marschwiesen bis zur Harpstedter Straße für Radler angelegt werden. Darüber hinaus forderten die Pielepoggen strengere Verkehrsüberwachungen in Zwischenbrücken, da aus ihrer Sicht immer noch zu schnell gefahren werde.

Schließlich stellten die Pielepoggen Hubert Schlüter als neuen Jungbürgermeister vor. Er wurde durch Bürgermeister Jens Kuraschinski förmlich verpflichtet. Fabian Rang übernimmt die Funktion des Altbürgermeisters. Er löst Arne Siemers ab.