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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Plattdeutsch avanciert zum Renner

01.03.2016

Einen bunten Blumengruß hatte Günter Schulenberg dabei, als er am Sonnabendabend zur 30-Jahr-Feier der Plattdeutschen Theatergruppe Falkenburg kam. Schulenberg hatte die Gruppe 1986 aus der Taufe gehoben und in den ersten Jahren als Speelbaas geleitet. Jetzt dankte er Angela Hillen, die seine Arbeit vor 15 Jahren fortgesetzt hatte. Die Falkenburgerin hatte zusammen mit ihren Mitstreitern von der Theatergruppe im Jahr 2006 die „HaFaPLATTform“ erfunden – eine Veranstaltung, bei der Habbrügger („Ha“) und Falkenburger („Fa“) etwas auf „Platt“ vortragen, egal, in welcher Form. Die Reihe schlug sofort ein und beschert seither ein rappelvolles Schützenhaus.

Bei der jüngsten Auflage am Sonnabend gab es sogar Sieger: Das Team der Speelkoppel Hoyerswege mit Karla Struthoff, Linda Timmermann, Hella Holldorf und Herwig Kunst verstand sich bei der witzigen Spielshow Ruck Zuck fast blind – und stolperte weder über „Muusködel“ (Mauseködel) noch über „Döörfall“ (Durchfall). Im Finale hatten es die Hoyersweger mit einem Team aus Aktiven der Falkenburger Theatergruppe (Andreas Gillerke, Beate Bande, Regina Reepel und Manfred Kupner) zu tun, das sich sehr unterhaltsam mit „Plettbrett“ (Bügelbrett“) oder „Warmpull“ (Wärmflasche) auseinandersetzte.

Ihren Preis – 100 Euro – gaben die Hoyersweger an diesem Abend gleich weiter. Mit dem Geld unterstützten sie die Spendenaktion für den krebskranken fünfjährigen Lucas-Elias aus Falkenburg. Auch weitere Gäste (wie Aktive des Niederdeutschen Theaters Delmenhorst) sowie Helfer beim Vorbereiten des plattdeutschen Abends schlossen sich beim Spenden an.

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Pippi Langstrumpf ließ grüßen, als die regioVHS Ganderkesee-Hude am Sonnabend wieder eine Kinderführung im Ganderkeseer Kulturhaus Müller veranstaltete. „Ich mach’ mir die Welt, wie sie mir gefällt“, hieß diesmal das Motto. 16 Kinder befassten sich beim Anschauen der Fotografien und Gemälde von Barbara Habermann und Lioba Müller unter anderem mit unterschiedlichen Dimensionen. Anschließend malten sie „zauberhafte Landschaften“ – und zwar bei Musik: Holger Schoberth war mit seiner Drehorgel gekommen und spielte Kinderlieder, unter anderem den Langstrumpf-Song. Schoberth werde voraussichtlich auch beim Kinderfest im Sommer spielen, kündigte Dr. Wiebke Steinmetz, Leiterin des Kulturhauses, an. Der Termin des Festes stehe noch nicht fest.

Eindrücke aus einer ganz nahen, aber vielen doch unbekannten Welt gab Flüchtlingsberaterin Sandra Baba am Wochenende in Gottesdiensten in den katholischen Kirchen St. Hedwig (Ganderkesee) und St. Bernhard (Bookholzberg) wider. Sie berichtete über den Alltag von Flüchtlingen in der Gemeinde und die Arbeit als Flüchtlingsberaterin. Nach den Formalitäten nach der Ankunft in Ganderkesee (zu denen etwa die Registrierung oder die Schulanmeldung zählen) höre sie in den folgenden Wochen immer wieder eine Frage: „Wir lange dauert das?“. Aber da könne sie „keine Versprechen geben“. Manchmal dauere es Tage, manchmal Monate, bis Sammelunterkünfte verlassen und Wohnungen bezogen werden können. Ganz bewusst trug Baba einen Text auf Arabisch vor – um zu zeigen, wie fremd umgekehrt unsere Sprache auf die neu Ankommenden wirke. Kurz zum Hintergrund des Vortrages der Flüchtlingsberaterin: In der vorösterlichen Bußzeit, so sagte Pfarrer Norbert Lach, nimmt die Kirchengemeinde St. Marien/Delmenhorst, zu der St. Hedwig und St. Bernhard zählen, die sieben leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit in den Blick. Baba sprach zu einem dieser Werke der Barmherzigkeit – Obdachlose zu beherbergen.

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