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Aktualisiert vor 10 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

35 Jahre war sein Rat gefragt

16.02.2017

Wardenburg Ausschussvorsitzender Johannes Hiltner (Grüne) bezeichnete ihn scherzend als „Dinosaurier“, er selbst nannte sich ebenso launig ein „Fossil“. 35 Jahre lang war Prof. Dr. Remmer Akkermann beratendes Mitglied im Umwelt- und im Planungsausschuss der Gemeinde Wardenburg. Mit Beginn der neuen Ratsperiode schied der über die Grenzen Wardenburgs geschätzte Naturexperte aus diesem Ehrenamt aus.

Dafür gab es am Mittwochnachmittag eine Ehrung im Rathaus, ebenso für drei weitere ausgeschiedene, beratende Mitglieder. „Es kommt selten vor, dass ich Leute ehre, die länger für die Gemeinde tätig sind als ich“, sagte Bürgermeisterin Martina Noske, bevor sie eine Ehrenurkunde überreichte.

Über sechs Wahlperioden versorgte der Vorsitzende der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems e.V. (BSH) Rat und Verwaltung mit Informationen aus Umwelt und Natur, gab Ratschläge und sprach Empfehlungen aus. Im Dezember zog der 73-Jährige von Wardenburg nach Steinhorst (Kreis Gifhorn). Auch wenn er seine beratende Tätigkeit für die Gemeinde aufgegeben hat, so bleibt er als BSH-Vorsitzender weiterhin Ansprechpartner für Fragen zum Thema Naturschutz.

In all den Jahren, so resümierte Akkermann, „hat in Wardenburg so manches parteiübergreifend stattgefunden – das ist nicht selbstverständlich“. Wenn es um den Umwelt- und Naturschutz gegangen sei, habe die Politik überwiegend pragmatisch gehandelt. „Mir war es – gerade auch als Vereinsvertreter ohne Parteibuch – immer wichtig, die Vertreter aller im Rat vertretender Parteien in fachlicher Hinsicht zu unterstützen, um in der Sache voranzukommen“, so Ackkermann. Noske bescheinigte ihm, unter anderem viel zur Gewässergüte der Hunte sowie zum Benthullener Moor als Naturschutzgebiet beigetragen zu haben. Als beratendes Mitglied in den Ausschüssen Umwelt und Planung ist nun Forstassessorin und BSH-Geschäftsführerin Kathrin Kroker tätig.

„Die Mitarbeiter der BSH werden über kommunale Belange auch an meinem neuen Wohnort beraten, denn Wardenburg, die Hunte und andere Gewässer sowie die Landschaften im Weser-Ems-Raum stehen nach wie vor im Vordergrund meines Interesses und weiterer Tätigkeiten“, versicherte Akkermann.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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