• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

POLITIK: Abschied von der Arbeit im Rat

19.10.2006

Ein Drittel der Ratsmitglieder legt Mandat nieder

Insgesamt zehn von bislang 31 Ratsmitgliedern scheiden am 31. Oktober mit Ende der Wahlperiode aus dem Rat der Gemeinde Hatten aus. Das sind ein Drittel der Ratsmitglieder. Zukünftig wird der Rat, nach eigenem Beschluss, nur noch 29 Mitglieder zählen.

Sechs der Ratsmitglieder bekamen eine Medaille für ihre besonderen Verdienste für die Gemeinde. Den restlichen vier Ratsmitgliedern überreichte Bürgermeister Helmut Hinrichs ein Präsent. Sie hatten die Medaille bereits zu anderen Anlässen aus den Händen des Bürgermeisters erhalten.

Zehn Ehrungen nahm Bürgermeister Helmut Hinrichs vor. Manfred Zemke gehörte mit 34 Jahren Ratstätigkeit am längsten dem Gremium an.

von anja rohde KIRCHHATTEN - Insgesamt 120 Jahre ehrenamtliche Arbeit hatten sich gestern im Sitzungssaal des Hatter Rathauses versammelt. Bürgermeister Helmut Hinrichs hatte eingeladen, um die ausscheidenden Ratsmitglieder für ihren Einsatz zu ehren.

Als Mandatsträger mit den meisten Jahren im Rat erhielt Manfred Zemke ein Präsent. Zemke, bislang Fraktionschef der CDU im Rat und erster stellvertretender Bürgermeister, hielt 1972 Einzug in das Gremium und blickt damit auf insgesamt 34 Jahre kommunalpolitische Arbeit zurück. Hinrichs sah davon ab, die Mitgliedschaft Zemkes in den verschiedenen Ausschüssen aufzuzählen. Er verwies auf die Ratskartei, die „so dick“ sei, wie Hinrichs sagte und dabei Daumen und Zeigefinger ein gutes Stück weit spreizte.

Mit über zwei Jahren Mitgliedschaft und damit „Youngster“ an Ratserfahrung, so Hinrichs, schied Norbert Stickens (FDP) aus dem Gremium aus. Im Juli 2004 war er in den Rat für Claudia Vogt nachgerückt.

Aus den Reihen der SPD legen Irma Brengelmann, Thorsten Löffler, der bei dieser Feier nicht anwesend war, und Swantje Siemers ihr Mandat nieder. Brengelmann war von Februar 2000 an im Rat tätig. Löffler hatte nahezu zehn Jahre lang von November 1996 einen Sitz im Rat inne. Siemers, die mit 25 Jahren die jüngste Ratsfrau war, hatte im November 2001 die Arbeit im Gremium aufgenommen. Nun stehe sie kurz vor dem Studienabschluss, deutete Hinrichs an, dass sich zukünftig im Leben Siemers neue Schwerpunkte setzten. Harry Dost (CDU) war zunächst von September 1988 bis Oktober 1991 als Nachrücker des früh verstorbenen Helmut Nienstermann für seine Partei im Rat. Im Juli 1994 zog er erneut in das Gremium ein, nachdem Klaus Dannemann das Mandat entzogen worden war. Dosts Parteikollege Alfred Windeler blickt auf 25 Jahre Ratsarbeit zurück. Mit Windeler verbinde ihn ein „freundschaftliches Verhältnis“, betonte der Sozialdemokrat Hinrichs, und machte damit deutlich, dass die Partei übergreifende

Arbeit im Hatter Rat funktioniere. Ebenfalls aus den Reihen der CDU scheidet Ursel Wolff nach 15 Jahren Ratszugehörigkeit aus.

In Abwesenheit geehrt wurde FDP-Ratsherr Heino Schnittker, der fünf Jahre dem Gremium angehörte. Ebenfalls aus den Reihen der Liberalen scheidet Wilfried Wieschollek aus, der im April 2003 seine Ratstätigkeit aufgenommen hatte.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.