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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Riesiges Potenzial in der Gemeinde fürs Ehrenamt

19.03.2019

Ahlhorn Eine Vereinszeitung schreiben, gemeinsam mit Kindern lesen, einen Fahrdienst anbieten oder sich in der Trauerbegleitung engagieren: Auch in der Gemeinde Großenkneten gibt es zahlreiche Schulen und Vereine, die auf Ehrenamtliche angewiesen sind. Doch nicht immer ist es für Menschen, die ehrenamtlich tätig werden wollen, einfach, sich in sozialen Einrichtungen einzubringen.

Dass das noch besser funktioniert, dafür setzt sich ab sofort die Freiwilligenagentur „Misch mit“ in der Gemeinde ein. Seit Anfang des Jahres ist Helga Baumert in der Beratungsstelle in Großenkneten tätig, seit März steht sie auch im Ahlhorner „Zeppelin“, Zeppelinstraße 2, für Beratungen zur Verfügung.

„Etwa ein Drittel der Bevölkerung ist bereits ehrenamtlich tätig, ein Drittel ist nicht daran interessiert und ein Drittel möchte gerne ehrenamtlich tätig sein, weiß aber nicht so genau wo und wie“, sagt Dieter Brüggmann, Vorsitzender von „Misch mit“. Für das letzte Drittel sei seine Freiwilligenagentur da.

Jeder Interessent könne in einem persönlichen Gespräch einen Fragenkatalog ausfüllen, wozu er Lust habe und welche Kriterien für ihn nicht infrage kämen. „Die Daten werden dann mit den bei uns registrierten Einrichtungen abgeglichen“, erklärt Brüggmann. Etwa zwei Wochen später würde die Agentur der Person dann Vorschläge präsentieren.

„Das Potenzial in Großenkneten ist riesig“, glaubt Brüggmann. „Wenn man von einem Drittel der für uns in Betracht kommenden Personen ausgeht, wären das für die Gemeinde etwa 5000 Personen. Wenn wir nur ein Prozent davon vermitteln könnten, wäre das schon ein riesiger Erfolg.“

Brüggmann berichtet außerdem, dass sich immer häufiger Personen nicht langfristig in einem Ehrenamt binden wollen. „Sie unterstützen uns dann häufig in der Planung und Umsetzung von zeitlich begrenzten Projekten.“

Durch ein solches Projekt stieß auch Helga Baumert zur Freiwilligenagentur. „Ich finde die Arbeit unheimlich sinnvoll und stehe dahinter“, sagt sie. „Mein Ziel ist es, dass, wenn jemand durch die Tür der Freiwilligenagentur kommt, er sich wohl fühlt.“ Aktuell führt sie gemeinsam mit Geschäftsführer Thorben Kienert Gespräche mit Großenkneter Einrichtungen. „Wir sind keine Konkurrenz zu diesen Einrichtungen“, stellt Brüggmann noch einmal klar. „Es geht uns vielmehr darum, ein Netzwerk für alle zu schaffen.“

Überstürzen wollen Dieter Brüggmann und Helga Baumert bei ihrer Arbeit ohnehin nichts. „Nur ein kurzfristiger Erfolg bringt nichts“, ist sich Brüggmann sicher. Man wolle sich auch in Großenkneten breit aufstellen, ein möglichst vielfältiges Angebot auf die Beine stellen. Die Freiwilligenagentur rechnet mit etwa fünf Monaten Zeit. Brüggmann: „Das Ganze muss sich erst entwickeln. Wir benötigen Geduld.“Die Beratungsstelle in Ahlhorn, Zeppilnstraße 2, ist jeden Dienstag (10 bis 12 Uhr) und Mittwoch (15 bis 17 Uhr) geöffnet. Auch telefonische Anfragen sind in dieser Zeit unter Telefon  0 44 35/ 3 86 57 87 möglich.

Sönke Spille Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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