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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Integrationsarbeit: Vom Frust der ehrenamtlichen Kräfte

26.02.2020

Ahlhorn /Großenkneten Die erste Integrationsbeauftragte der Gemeinde Großenkneten, Andrea Schröder, war 17 Monate im Amt. Die zweite, Jennifer Ferber, ging nach 3,5 Monaten. Mit Ann-Christin Gericks kam seit Sommer 2017 die erhoffte Kontinuität auf diese Position, doch jetzt steht das Ende bevor. Gericks hat gekündigt, die Nachfolgersuche läuft. Besonders bei den ehrenamtlichen Kräften in der Integrationsarbeit ist der Frust groß. Das machte die Einwohnerfragestunde des Großenkneter Jugend-, Ordnungs- und Sozialausschusses am Montag deutlich.

Mit einem Bündel von abgestimmten Fragen sah sich Bürgermeister Thorsten Schmidtke konfrontiert. Er wies den Vorwurf der fehlenden Wertschätzung der Arbeit von Gericks entschieden zurück. Er kündigte an, dass die Stelle rasch wieder besetzt werden solle. Rund 20 Bewerbungen lägen bereits im Rathaus vor. Mehrfach hob er die Arbeit der Ehrenamtlichen hervor. „Die Integrationsarbeit ist gut vorangebracht worden“, sagte er. Auf viele Detailfragen kündigte er eine schriftliche Antwort an.

Christa Thöle eröffnete den Frage-Reigen. „Woran liegt es, dass wir bereits die dritte Integrationsbeauftragte haben. Zumal mit Frau Gericks eine Superkraft geht?“, fragte sie. Thöle erinnerte an die Schaffung des Zeppelin-Zentrums. „Aber viele ihrer guten Ideen sind wohl irgendwie in der Schublade gelandet“, mutmaßte Thöle. Dabei erinnerte sie an eine Episode in der Kurzzeit von Jennifer Ferber: „Ich mache darauf aufmerksam, dass wir Ehrenamtlichen in der Integration in einer Zusammenkunft schon einmal von der Gemeinde belogen und vorgeführt wurden. Das haben wir alle nicht vergessen und es sollte nicht wieder vorkommen.“

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Jochen Dombrock merkte an: „Mit Frau Gericks verlieren wir eine Person, die mit viel Sensibilität und Engagement diesen Bereich angegangen ist. Kann es sein, dass hier kein Verständnis für die Belange von der Gemeinde vorliegt?“ Schmidtke wies das zurück.

Sylvia Varnhorn meinte: „Wir sehen oftmals die großen Probleme der Migranten, mit denen wir zusammen kommen. In all unseren Kontakten haben wir das Gefühl, dass die Probleme eher größer als kleiner werden. Nach unserer Meinung liegt das an fehlenden und überlasteten Strukturen, speziell im Ortsteil Ahlhorn.“

Anja Menkens-Claußen erinnerte an die bevorstehende Streichung die Landesmittel für die Ehrenamtsarbeit im Integrationsbereich. Schmidtke entgegnete, dass die Gemeinde künftig diese finanziellen Part übernehmen werde.

Auf die Frage von Georg Zindl nach einer zielgerichteten erfolgversprechenden Kooperation zwischen Rat, Verwaltung, Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen warb Schmidtke für den Dialog. Er werde jeden Impuls in die Politik tragen. „Die Ehrenamtlichen sind die Profis“, so Schmidtke.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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