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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Integration: Sie sind mit Herzblut dabei

12.01.2019

Ahlhorn „Die Ehrenamtlichen sind alle mit Herzblut dabei. Das ist das Geheimnis der erfolgreichen Integrationsarbeit in der Gemeinde Großenkneten.“ Mehr Lob geht kaum. Frauke Asche, die Leiterin des Sozial- und Ordnungsamtes der Gemeinde Großenkneten, sprach am Donnerstagabend ihre Bewunderung für die 25 ehrenamtlichen Frauen und Männer in der Integrationsarbeit aus. Gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen sowie Bürgermeister Thorsten Schmidtke und weiteren Ratsvertretern trafen sie sich zum Neujahrsempfang in der Anlaufstelle „Zeppelin – Treffpunkt im Quartier“ in Ahlhorn und tauschten bei einem Imbiss ihre Erfahrungen aus.

Eine der Ehrenamtlichen ist Maria Lemke. „Als ich 2015 in Rente ging, suchte ich nach einer sinnvollen Beschäftigung“, erzählte sie. „Ich ging ins Café Kunterbunt, einem Treffpunkt für Frauen mit Kindern. Dort erhielt ich die Anregung für den Sprachtreff.“

Wöchentlich kommen im Dorfgemeinschaftshaus Ahlhorn fünf einheimische Frauen mit 15 bis 20 geflüchteten Frauen samt Kindern aus Syrien und dem Irak zusammen. „Wir sprechen über das Alltagsleben in Deutschland und geben Tipps“, so Lemke. Das fange bei der Mülltrennung an und gehe bis hin zu Versicherungen. „Dabei wird aber nur Deutsch gesprochen; denn zu Hause sprechen die Frauen ja ihre Landessprache“, sagte Lemke.

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In der Gemeinde Großenkneten leben 521 irakische und 106 syrische Bürger. „Wir würden uns auch gerne um die ost- und südosteuropäischen EU-Bürger kümmern“, meinte Frauke Asche. Doch es sei schwer, an die Rumänen, Polen, Litauer oder auch Bulgaren heranzukommen. Sie würden viel arbeiten und hätten dadurch keine Zeit, Sprachkurse zu belegen.

Organisiert hatte den Neujahrsempfang die Kneter Integrationsbeauftragte Ann-Christin Gericks. Sie berichtete, was sie zusammen mit den Migrationsberaterinnen des Diakonischen Werkes, Anastasia Warkentin und Vanessa Wolf, im vergangenen Jahr auf die Beine gestellt hatte. Ein Höhepunkt war zweifelsohne die Interkulturelle Woche. Insgesamt konnte sie von gut 20 Veranstaltungen berichten.

Ein Teil der Ehrenamtlichen betreut ganze Familien – so wie Thomas Bendfeldt. „Als vor drei Jahren viele Flüchtlinge nach Großenkneten kamen, bin ich mit einem Übersetzer zu Familien gefahren und habe gefragt, was sie brauchen“, berichtete der 56-Jährige. Damals sei es insbesondere um Kleidung gegangen. Heute gehe es um speziellere Dinge wie Lehrstellen, Ausflüge, zusätzliche Deutschkurse und wie die Dinge finanziert werden. „Thomas Bendfeldt ist Mädchen für alles“, lobte Asche. Solche Ehrenamtlichen seien Gold wert für die Integration.

Das nächste Ehrenamtstreffen findet am Donnerstag, 21. Februar, 18 Uhr, im „Zeppelin“ in Ahlhorn statt.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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