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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Fritz-Höckner-Haus komplett ausgebucht

12.04.2019

Ahlhorn Da hat sich die SPD-Fraktion im Großenkneter Rat genau den richtigen Tag für den Besuch im Fritz-Höckner-Haus in Ahlhorn ausgesucht. „Ab heute Nachmittag haben wir 50 von 50 möglichen Bewohnern“, berichtete ihnen Einrichtungsleiterin Cornelia Gnörich, die zusammen mit Pflegedienstleiterin Edith Me Chi und Brigitte Lucks, Leitung Soziale Betreuung, die Gäste empfing. Seit einem halben Jahr betreibt die Convivo 39 GmbH als Teil der Convivo Unternehmensgruppe aus Bremen das Seniorenhaus. Sie übernahm, nachdem der langjährige Betreiber, die Arbeiterwohlfahrt, im Februar 2018 Insolvenz hatte anmelden müssen.

Rund zwei Stunden informierten sich die Sozialdemokraten. „Das macht einen guten Eindruck“, sagte danach SPD-Fraktionschefin Kerstin Johannes, die das Haus seit langem kennt. Ein derartiger Erfahrungsaustausch sei für alle wichtig, auch für die Kommunalpolitiker.

Einen konkreten Tipp hatten die Gäste für die Gesprächspartner: den Kontakt zu der Freiwilligenagentur MischMit suchen, die seit Jahresbeginn auch in der Gemeinde tätig ist. Hierdurch könnten sich womöglich ehrenamtliche Kräfte gewinnen lassen.

„Es ist ein wunderbares Haus mit tollen Mitarbeitern“, zeigte sich Leiterin Gnörich sehr zufrieden. Auch während der Übernahme durch Convivo habe es kaum Fluktuation gegeben. „Seit der Übernahme konnten wir viele Pflegeassistenten einstellen. Auch wenn wir weiterhin auf der Suche nach Pflegefachkräften sind – im Vergleich zu anderen Häusern sind wir gut aufgestellt“, betonte sie. Insgesamt 42 Mitarbeiter sind für das Haus tätig, sowohl Voll- als auch Teilzeitangestellte.

Nach und nach werde jetzt der Renovierungsstau abgearbeitet, den man nach der Übernahme vorgefunden habe. Die eigene Küche ist wieder in Betrieb genommen worden, um sich selbst versorgen zu können. Es laufen Überlegungen, das Gebäude an der Schulstraße um weitere Zimmer zu vergrößern, erfuhren die SPD-Gäste von entsprechenden Gesprächen mit den Behörden.

Viele Bewohner in Ahlhorn kommen aus der Gemeinde Großenkneten. Dass die Einrichtung noch recht klein sei, wird als Vorteil empfunden. Aussagen von Bewohnern wie „Ich bin doch hier Zuhause“ sehen denn auch die Mitarbeiter als eine schöne Wertschätzung an. Gnörich: Ein gutes Zeichen sei, dass viele Personen aus der Kurzzeitpflege auch länger im Haus bleiben möchten.

Brigitte Lucks betonte, dass es dabei mit den umliegenden Krankenhäusern in Wildeshausen, Cloppenburg und Oldenburg sowie den Hausärzten in der Gemeinde Großenkneten eine gute Zusammenarbeit gebe.

Positiv empfanden die Sozialdemokraten, dass die Demenzkranken ins Hausleben integriert sind. „Für sie sind auch die Doppelzimmer von Vorteil. Dadurch fühlen sie sich nicht so allein“, erläuterte Gnörich. Durch den angrenzenden Hans-Roth-Kindergarten entsteht immer wieder der Kontakt zwischen Kindern und Senioren.


     www.haus-fritz-hoeckner.de 
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