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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Ahlhorn soll Kunstrasenplatz jetzt 2020 bekommen

07.11.2018

Ahlhorn In Huntlosen und Großenkneten gibt es Kunstrasenplätze. Die Erfahrungen der Fußballer sind damit positiv. In Ahlhorn ist der Wunsch nach einer derartigen Spielfläche ebenfalls seit Jahren groß, wie der Vorsitzende des Ahlhorner SV, Andreas Krems, als beratendes Mitglied im Großenkneter Schul- und Sportausschusses ausführte. Bisher war diese Baumaßnahme (in Großenkneten kostete der Platz 550 000 Euro) für das Jahr 2021 vorgesehen. Jetzt zeichnet sich ab, dass es bereits im Jahr 2020 an die Umsetzung auf dem Platz bei der Oberschule in Ahlhorn gehen soll.

Im Schul- und Sportausschuss hat es am Montagabend ein einstimmiges Votum dafür gegeben, die Planungskosten von 20 000 Euro bereits im Haushalt 2019 zu verankern. Das hatten CDU- und SPD-Fraktion in einem gemeinsamen Antrag vorgeschlagen. Im April 2016 hatte die SPD-Fraktion erstmals angeregt, den Schulsportplatz bei der Oberschule Ahlhorn als Kunstrasenfläche herzurichten. Diesen Vorschlag hatte der Gemeinderat seinerzeit positiv bewertet und Planungskosten für das Jahr 2021 in die Finanzplanung aufgenommen.

Beim Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ für Ahlhorn wurde die Maßnahme auch in den Kosten- und Finanzierungsplan aufgenommen. CDU und SPD begründen das Vorziehen des Baus wie folgt: „Da die finanzielle Entwicklung der Gemeinde sich positiv darstellt, der Platz in keinem guten Zustand ist und häufig genutzt wird, möchten wir den Bau des Kunstrasenplatzes in Ahlhorn forcieren.“

Die Planungskosten für Ahlhorn sollen daher bereits in den Haushaltsplan 2019 und die Baukosten in die Finanzplanung 2020 aufgenommen werden. Gleichzeitig ist die Maßnahme für die Städtebauprogrammanmeldung für 2020 zu melden, damit ausreichend Fördermittel zur Verfügung stehen, so die Empfehlung des Aussschusses.

Auf eine aktuelle Diskussion zu Umweltverträglichkeit von Kunstrasenplätzen wies Uwe Behrens (Kommunale Alternative) hin. Dabei geht es den Kritikern darum, dass Mikroplastik von den Sportplätzen für die unerwünschte Verbreitung von Kunststoff in der Umwelt sorgt. So haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts nachgewiesen, dass jährlich 8000 Tonnen Plastikteilchen allein durch Kunstrasen-Fußballplätze in die Umwelt gelangen.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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