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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Blockhaus Ahlhorn: Landkreis Oldenburg soll sich einschalten

28.01.2021

Ahlhorn /Wildeshausen Die Zukunft des Blockhauses Ahlhorn der Evangelisch-Lutherischen Kirche Oldenburg: Sie beschäftigt auch die Kreispolitik. In einem gemeinsamen Antrag regen die Kreistagsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen an, ein Konzept für ein nachhaltiges Bildungszentrum für Umweltbildung und kirchlich werteorientierte Bildungsarbeit zu entwickeln. Ziel ist es, die vielfältige Bildungseinrichtung zu erhalten.

Das Blockhaus ist noch bis 11. April geschlossen. Parallel hat die Landeskirche, die sich aus der Trägerschaft zurückziehen will, inzwischen neun Interessenten, die sich die Übernahme der Trägerschaft beziehungsweise eine Kooperation vorstellen können.

SPD und Grüne bitten die Kreisverwaltung um eine Konzeptplanung mit externer Moderation. Aus ihrer Sicht können die vielfältigen Aufgaben, ein derartig vernetztes Projekt voranzubringen, nur durch den Landkreis Oldenburg erbracht werden.

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Naturschutz beachten

„Das Blockhaus Ahlhorn liegt in einem aus naturschutzfachlicher Sicht hoch sensiblen Gebiet. Hier drängt sich die im Antrag vorgeschlagene Nutzung geradezu auf“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Axel Brammer. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Eduard Hüsers, ergänzt, „dass mitten im Naturschutzgebiet Ahlhorner Fischteiche auch vielfältige Interessen in der Verantwortung des Landkreises betroffen sind und die Denkrichtung ,profitorientierter Unternehmen’ hier völlig fehl am Platz ist. Das Blockhaus sollte als gemeinnützig orientierte Bildungseinrichtung unter Berücksichtigung der jetzigen Nutzerbedürfnisse neu aufgestellt werden“.

Die Antragsteller können sich vorstellen, dass das Blockhaus in neuer Trägerschaft unter Einbindung und Beteiligung von Verbänden und Institutionen weitergeführt wird.

NS-Vergangenheit

An die Historie erinnern SPD und Grüne. „Ein weiteres Landkreisthema ist die leidvolle historische Entwicklung und Entstehung des Blockhauses im Dritten Reich. Hier tragen alle eine große Verantwortung, dass die Einrichtung als Geschichtsort und auch als Mahnung für die Nachwelt erhalten bleibt“, heißt es. Die Entstehung der heutigen Einrichtung sei eng mit dem Nationalsozialismus und der Person des Gauleiters Carl Röver verbunden. Das kleine Blockhaus hatte ein Bautrupp des Freiwilligen Arbeitsdienstes Standort Ahlhorn-Teichwirtschaft gebaut.

Gemeinsamer Prozess

„Für eine nachhaltige tragfähige Konzeptentwicklung sind alle in Frage kommenden Interessen- und Nutzergruppen in einen partizipativen Prozess einzubinden, um so zu einem Betreiberkonzept mit kooperativem Ansatz und nachhaltiger Ausrichtung zu kommen“, meint Hüsers. Mehr als 25 Institutionen stehen auf der Liste – von Ministerien über die Kirche, Naturschutzorganisationen sowie Universität und Stiftungen. „Inwieweit die öffentliche Hand einzubinden ist, ist ebenfalls zu erörtern“, so Hüsers.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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