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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Gute Anregung für Heidemark

10.08.2019

Ahlhorn  Beim Putenverarbeiter Heidemark im Ahlhorner Gewerbegebiet Lether Gewerbestraße haben die Landtagsabgeordneten des CDU-Landesverbands Oldenburg ihre Sommertour 2019 gestartet. Das berichtet Sprecher Karl-Heinz Bley aus Garrel, der sich mit den Landtagskollegen Christoph Eilers, Jens Nacke und Dr. Esther Niewerth-Baumann in dem Schlachthof umschaute. Dabei wurden sie von Vertretern des CDU-Gemeindeverbands Großenkneten begleitet.

Christopher Kalvelage, der seit kurzem den Familienbetrieb führt, sowie Franz Heyer, Geschäftsführer Vertrieb, stellten Heidemark vor. Bley sprach Themen wie Fachkräfte, Zeitarbeit und Mindestlohn an. „Heidemark zahlt deutlich über Mindestlohn in der Produktion“, entgegnete Kalvelage. Durch gezielte Fortbildungen für die Mitarbeiter sollen Perspektiven für junge Menschen geschaffen werden, um sie an den Betrieb zu binden, erläuterte er.

Dazu heißt es in der Mitteilung der CDU: „Die Abgeordneten sehen Probleme bei den Zeitarbeitern, die nur drei Monate in Deutschland arbeiten. Hier ist noch Handlungsbedarf.“ Ein konkreter Vorschlag an Heidemark sei gewesen, mehr Verantwortung gegenüber den Kommunen zu übernehmen, in dem ausländischen Arbeitnehmern zum Beispiel Dolmetscher oder mehrsprachliche Sozialarbeiter für Angelegenheiten beim Arzt, Kindergarten, Schule etc. zur Verfügung gestellt werden. Laut der Information von Bley sah Kalvelage „das als gute Anregung, die er gerne aufnehmen wolle“.

Die Heidemark-Spitze erklärte den Christdemokraten, dass die Firma zunehmend international ausgerichtet werde. Heidemark sei als einer der modernsten Schlachthöfe in der EU mit einem eigenen Veterinärkonzept Marktführer für die Putenvermarktung in Europa. Seit 2010 gebe es die Heidemark-Initiative „Tierwohl“. Es werde ständig daran gearbeitet, um das größtmögliche Tierwohl und die ökonomische Nachhaltigkeit in ein noch besseres Verhältnis zu bringen, so Kalvelage. Er forderte die Politiker auf, aktiv zu werden, was die Verbindlichkeit eines Tierwohl-Labels betreffe, denn nach wie vor existiere kein einheitliches Siegel. Tierwohl in Deutschland müsse markttauglich und bezahlbar sein. Eine Kennzeichnungspflicht sollte auch in der Gastronomie, den Kantinen, Mensen etc. eingeführt werden, forderte er.

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