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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Planungsausschuss: Pape: Erneute Auslegung

17.06.2019

Astrup Erneut sollen die Entwürfe des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für den Umzug des Lohnunternehmers Pape an den Schehnberger Weg ausgelegt werden. Diese Empfehlung spricht der Planungsausschuss dem letztendlich entscheidenden Verwaltungsausschuss aus.

Nachdem die Planunterlagen nach der ersten Auslegung in einigen Punkten grundlegend geändert wurden, muss nun eine erneute Auslegung erfolgen. Dem Vorschlag der Verwaltung, die Auslegungsfrist auf zwei Wochen zu verkürzen, folgte die Mehrheit im Planungsausschuss nicht. Stattdessen unterstützte sie den Antrag von Eckhardt Hildebrandt (FWG), die reguläre Frist von vier Wochen beizubehalten.

Sowohl Umweltschutz als auch befürchteter Lärm und die Frage der Zuwegung haben immer wieder zu Diskussionen in den Ausschüssen als auch bei Bürgern geführt. Der Landkreis hatte mehrfach seine Bedenken auch hinsichtlich des Naturschutzes formuliert. So heißt es etwa in einem Schreiben vom 7. Mai: „Somit entspricht der prognostizierte Lärm den als Scheucheffekte und Stress auslösend definierten Geräuschen. Eine Beeinträchtigung der Fauna in den umliegenden Gehölzbeständen kann nicht ausgeschlossen werden.“ Weiter weist der Landkreis darauf hin, dass „nicht pauschal davon ausgegangen werden kann, dass es Ausweichlebensräume gibt“.

Zuwegung ungeklärt

Auch die Zuwegung zu dem Grundstück ist noch nicht endgültig geklärt. Sie war ursprünglich direkt von der Oldenburger Straße (L 870) aus in den Schehnberger Weg vorgesehen. Eine erforderliche Linksabbiegerspur hätte das Lohnunternehmen rund 250 000 Euro gekostet. „Die reinen Baukosten liegen bei etwa 125 000 Euro, aber auch die Unterhaltungskosten für die ersten Jahrzehnte müssen vom Verursacher getragen werden. Das ist noch mal die gleiche Summe“, erklärte Bauamtsleiter Frank Speckmann im Gespräch mit der NWZ.

Um die Kosten zu reduzieren, soll die Firma nun bereits am Luchsendamm über den Westerburger Weg in den Schehnberger Weg einbiegen. Die dortige Strecke müsste, so der Vorschlag der Verwaltung, nur geschottert werden. Mögliche Instandhaltungsarbeiten könnte das Lohnunternehmen selbst machen, diese Variante wäre für Pape somit sehr viel kostengünstiger.

„Der Verkehr mit schwerem Gerät ist hier überschaubar“, so Speckmann. Die Mitarbeiter des Unternehmens nutzten die Strecke nur morgens und eventuell abends mit den Fahrzeugen. Um zu vermeiden, dass von der Oldenburger Straße direkt in den Schehnberger Weg abgebogen wird, wolle die Verwaltung beim Landkreis anregen, hier ein Verbotsschild zu installieren, erklärte Speckmann. Bisher ist das Linksabbiegen erlaubt.

Die Streckenführung über den Westerburger Weg sei so nicht hinnehmbar, sagt der Orts- und Bürgerverein Astrup-Hohesand. Er fordert einen Ausbau – gepflastert oder asphaltiert – auf Kosten des Investors.

Auch im Planungsausschuss gab es Widerstand gegen diese Strecke. Die neue Verkehrsführung sei schlechter als die vorher angedachte, befand Jochen Hillenstedt (Grüne). Und Kathrin Kroker, beratendes Mitglied, gab einmal mehr zu bedenken, ob dieser Standort tatsächlich der richtige sei.

Lärm befürchtet

Dass sich die Bauleitplanung hier hinziehe, sei nicht die Schuld der Politik, betonte Frank Freese (FDP). „Für den ersten Standort hatten sich bereits Mehrheiten angedeutet, dann hat Pape seinen Antrag zurückgezogen“, erinnerte er.

2016 hatte das Lohnunternehmen ursprünglich geplant, auf eine Fläche im Bereich Böseler Straße/Grüne Straße in Achternholt zu ziehen. Hier hatte sich allerdings Widerstand seitens der Bürger formiert. Auch jetzt befürchten Anwohner eine starke Lärmbelästigung.

Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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