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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Besondere Ehrung für ein DRK-Urgestein

13.06.2017

Hude Bodo Struthoffs Werdegang beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) ist mehr als beachtlich. Vom einfachen Erste-Hilfe-Lehrgang im Jahr 1969 hat er es bis zum Kreisbereitschaftsführer (1992 bis 2004) gebracht und engagiert sich auch heute noch für den DRK-Ortsverein Hude, dem er 15 Jahre als Vorsitzender vorstand (2000 bis 2015). Darüber hinaus ist er aktiver Blutspender. Seit 1972 hat er 128 Mal Blut gespendet.

Aus diesem Grund wurde Struthoff vom Blutspendedienst des DRK nach Berlin eingeladen. Am Donnerstag wird er mit anderen verdienten Blutspendern und Ehrenamtlichen ausgezeichnet.

„Am Anfang war ich überrascht, als ich die Benachrichtigung erhalten habe, dass ich ausgezeichnet werde“, berichtet der 74-Jährige, der seit 43 Jahren ehrenamtlich für das DRK im Einsatz ist. Jetzt freue er sich aber, dass er nach Berlin fahren dürfe.

Der Austausch ist wichtig

Hier wird er im Charlottenburger Schloss unter anderem den Präsidenten des DRK auf Bundesebene, Rudolf Seiters, und DRK-Botschafterin Carmen Nebel treffen.Wichtig sei ihm aber auch der Austausch mit den anderen DRK-Mitgliedern, die ebenfalls vor Ort sein werden. „Der gegenseitige Austausch ist wichtig, damit man voneinander lernen und profitieren kann“, sagt Struthoff, der immer noch im DRK aktiv ist, und das fast täglich. Unter anderem hilft er in der Kleiderkammer.

Und er unterstützt mit voller Kraft das Blutspendeteam rund um Organisatorin Monika Schreiber, die ihn für die Ehrung vorgeschlagen hat. „Das fängt mit dem Aufhängen der Plakate zwei bis drei Wochen vor dem eigentlichen Termin in Hude an und endet mit den Aufräumarbeiten. Dazwischen gibt es aber auch noch jede Menge zu tun“, berichtet Struthoff. Schließlich werde in Hude fünfmal im Jahr an jeweils zwei Tagen gespendet.

So sorge er zum Beispiel auch dafür, dass es während der Blutspendetermine immer Kaffeenachschub gebe. Auch das Geschirr fällt in seinen Aufgabenbereich. „Ich bringe alles, was dreckig ist, zum Waschen und passe auf, dass immer genug sauberes Geschirr verfügbar ist“, berichtet Struthoff. Außerdem kümmere er sich bei Bedarf um technische Fragen sowie den Auf- und Abbau und die abschließende Lagerung des Materials im Magazin.

An Brennpunkten aktiv

Während seiner langjährigen Tätigkeit für das DRK ist Struthoff auch an Brennpunkten im Einsatz gewesen. So zum Beispiel 1981 nach einem Erdbeben in Süditalien. Zwei Mal verschlug es ihn an die Elbe zum Hochwassereinsatz.

„Ich bringe mich so oft ein, wie ich gebraucht werde“, sagt Struthoff. Auch wenn er mittlerweile alles etwas langsamer angehen lasse, wolle er doch weitermachen.

Wolfgang Alexander Meyer Redakteur / Redaktion Oldenburg/Westerstede
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