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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Bookholzberger Schüler spenden für Erdbeben-Opfer

16.01.2016

Bookholzberg „Kleine Kiste für großes Haus“: So beschrieb Thomas Bödeker symbolisch die grüne Schachtel, die die Schüler der Oberschule an der Ellerbäke in Bookholzberg ihm am Freitagvormittag überreichten.

Die mit einer Schleife verzierte Box enthielt das Geld, das die Schüler bei einer Spendenaktion im vergangenen Sommer für das von Bödeker initiierte Changu-Hilfe-Projekt eingenommen hatten – insgesamt etwa 2500 Euro.

Der 42-jährige Physiotherapeut aus Hannover, der in Delmenhorst aufgewachsen ist, hatte schon vor über zehn Jahren nach einem Aufenthalt in Nepal begonnen, Patenschaften zu armen Familien im Dorf Changu Narayan zu vermitteln. Er sei da „reingerutscht“, meint Bödeker: „Wir haben mit einem behinderten Jungen angefangen, irgendwann waren es 40 Menschen – und dann kam das Erdbeben.“ Und das nur 24 Stunden, nachdem er und ein Freund im Frühjahr 2015 aus Nepal zurückgekehrt waren.

Lehrerin Martina Scheulen bekam das mit und zeigte Bilder des zerstörten Dorfes Changu Narayan in einer Sitzung der Schülervertretung. „Mich haben die Bilder bewegt“, meinte Scheulen – und mit ihr auch die Schüler. Sie wollten helfen. In einer Projektwoche im vergangenen Juli, in der ein Spendenlauf stattfand (die NWZ  berichtete), sammelten sie etwa 2500 Euro für das Changu-Hilfe-Projekt.

Über die Summe freute sich Bödeker und kam persönlich – nicht nur, um das Geld in Empfang zu nehmen, sondern auch, um den Schülern weitere Eindrücke aus Nepal zu vermitteln.

Er zeigte Bilder der siebenjährigen Rajani. Das Haus ihrer Familie wurde vom Erdbeben zerstört. „Jede Familie, deren Haus zerstört wurde, bekommt von der Regierung 2000 Euro – ein Haus kostet etwa 4500 Euro“, erklärte Bödeker. Der Bau des neuen Hauses von Rajanis Familie, die derzeit noch in einer Wellblechhütte wohnt, ist somit so gut wie sichergestellt.

Außerdem brachte Bödeker eine Holzfigur aus Nepal mit, die er „Survivor“ nennt. Die noch mit nepalesischem Staub bedeckte Figur stellt den Glücksgott Ganesha dar. „Sie war in einem der zerstörten Häuser und hat das Erdbeben überlebt“, erklärt Bödeker: „Ich habe sie den Schülern mitgebracht, damit sie was in der Hand haben.“

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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