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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Büffeln für eine Karriere bei der Truppe

10.11.2005

HUDE Der Wehrdienstberater bringt den Nachwuchs auf den richtigen Weg. Dafür muss man ein gutes Schulzeugnis haben.

von matthias eichler HUDE - Etwas nervös rutscht Markus Schuda auf dem Stuhl hin und her. Man möchte kaum mit ihm tauschen: Bundeswehrsoldaten sind ja bekanntlich harte Knochen. Auf Hauptbootsmann Christian Apel trifft das allerdings nur bedingt zu. Er möchte vor allem eines: dem 16-Jährigen helfen. Apel ist Wehrdienstberater.

„Fallschirmjäger“, beantwortet Markus die Frage nach seinem Berufswunsch. Seine Mutter, die ihn zum Beratungsgespräch ins Huder Rathaus begleitet hat, sieht skeptisch aus. Aus gutem Grund: „Nach dem Dienst bei dieser Truppe kehrst du ins Zivilleben zurück – ohne Ausbildung“, erklärt Apel.

Dass man sich bei der Bundeswehr auch beruflich qualifizieren und weiterbilden kann, war Markus vorher nicht bewusst. Und dass man dafür – genau wie auf dem zivilen Arbeitsmarkt – richtig gute Noten auf dem Zeugnis haben muss, auch nicht. „Da solltest du noch eine Schippe drauf legen“, fordert Berater Apel nach einem Blick auf das aktuelle Realschulzeugnis des Huder Schülers.

Etwas für seinen Notendurchschnitt hat Claas Wübbeler aus Sandkrug bereits getan. Auch ihm hat Apel schon die Leviten gelesen und auf einen guten Weg gebracht. Am Fachgymnasium Technik hat der 18-Jährige die Weichen für eine aussichtsreiche Zukunft bei der Bundeswehr gestellt. „Mathe, Physik und Englisch sind jetzt kein Problem mehr“, berichtet er. Diese Fächer sind für seinen beruflichen Werdegang besonders wichtig: Er möchte Hubschrauberpilot werden.

„Ohne gute Noten geht’s eben nicht“, erklärt Hauptbootsmann Apel. Schließlich müsse man sich bundesweit mit anderen Bewerbern messen. 10 000 Stellen werden jährlich von der Bundeswehr angeboten, 55 000 junge Frauen und Männer bewerben sich für eine Ausbildung oder ein Studium bei Heer, Marine oder Luftwaffe.

Dahin zieht es auch eine 18-jährige Schülerin der höheren Handelsschule. Ihr hilft Apel beim Ausfüllen der Bewerbungsunterlagen. Kein einfaches Unterfangen: Einen wahren Blätterwald muss durchforstet werden. Am Ende steht aber die mögliche Ausbildung zur Bürokauffrau. „Dafür füllt man gerne mal ein Formular mehr aus“, sagt die 18-Jährige zufrieden.

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