• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Gemeindeverband: CDU betont die ,sachliche Ebene’

18.07.2012

DöTLINGEN Komplette Neuwahlen standen am Montagabend beim CDU-Gemeindeverband Dötlingen auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung, zu der 15 Mitglieder in den Schützenhof Dötlingen kamen. Bis auf den Posten des Schatzmeisters gab es keine Veränderungen. Jens Heinefeld hatte ihn 20 Jahre ausgefüllt und erhielt dafür vom Vorsitzenden Willi Niehoff ein Präsent. Für Heinefeld übernimmt künftig Eike Schemionek die Finanzen. Gleichzeitig wurde Schemionek zum Geschäftsführer wiedergewählt, und Heinefeld übernahm den Posten des stellvertretenden Schatzmeisters. Bislang war dieses Amt vakant.

Wiedergewählt wurden auch Gemeindeverbandsvorsitzender Willi Niehoff, seine Stellvertreterin Anne-Marie Glowienka, die stellvertretende Geschäftsführerin Beate Wilke und die Beisitzer Rudi Dohle, Dieter Hollmann, Udo Schaumburg, Dr. Peter Schmidt, Wolfgang Wichmann, Uwe Krebs, Wolfram Specht und Arend Frost. Als zusätzlicher Beisitzer bot sich Dieter Eilers an, der künftig die Belange Ostrittrums vertreten möchte. Auch er wurde wie alle anderen Kandidaten einstimmig gewählt.

Zuvor hatte Niehoff den Bericht des Vorstandes und der Fraktion abgegeben. Er erinnerte an die Kommunalwahl 2011, aus der die CDU unter dem Einfluss der Katastrophe in Fukushima auf Gemeinde- und Kreisebene noch recht ungeschoren herausgekommen sei. Ralf Spille und Uwe Krebs erhielten Mandate als Kreistagsabgeordnete. Auf Gemeindeebene habe man einen Sitz eingebüßt. Mit sieben Sitzen sei die CDU immer noch stärkste Fraktion im Rat. Die Grünen hätten den anderen Parteien jeweils einen Sitz gekostet.

93 Mitglieder hat die CDU in Dötlingen aktuell. Niehoff bedauerte zwei Austritte ohne Nennung der Gründe. Er führte dies auch auf die negative Diskussion um das Seniorenzentrum-Vorhaben in Dötlingen zurück. „Ich bin gespannt, wie schnell sich diese Krise findet und welche Ergebnisse gefunden werden“, so Niehoff. Gleichzeitig bemängelte er Anfeindungen, die ins Persönliche gegangen seien: „Über Form, Inhalt, Sachverhalt und Entscheidungen kann man sich trefflich streiten, aber auf sachlicher Ebene.“ Gleichzeitig führte er aus, dass der ruhende Arbeitskreis Demografischer Wandel neu belebt werden könne und ein zweiter Arbeitskreis mit den Projekt-Gegnern, aber auch Sachverständigen die Arbeit aufnehmen solle. Das Thema müsse nun neu und konstruktiv angegangen werden.

In seinem Bericht aus der Ratsarbeit führte er die beiden Steuerungs-Projekte Windenergie beziehungsweise Biogasanlagen an. „Diese Diskussion steht vor dem Thema Energie-Wende.“ Geplant sei die finanzielle Beteiligung von Bürgern an Windkraftanlagen. Zurzeit würden die Grundstückseigentümer an möglichen Standorten beteiligt. In einem zweiten Schritt sollen mögliche Standorte für weitere Biogasanlagen beziehungsweise deren Ausbau ermittelt werden. Anschließend berichtete Uwe Krebs aus der Kreistagsarbeit.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.