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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Damit Windkraft nicht krank macht

10.06.2016

Landkreis In einem Antrag zur Windparkplanung im Landkreis Oldenburg beantragt die FDP-Kreistagsfraktion ein Symposium zur möglichen Gesundheitsgefährdung durch Windkraftanlagen.

Nach Darstellung der FDP beschäftigten sich zunehmend Privatleute und Bürgerinitiativen „mit dem ungebremsten Ausbau der Windenergie im Landkreis“. Die Sorgen beträfen insbesondere gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Schallimmissionen, Schattenwurf und den nicht wahrnehmbaren Infraschall, dazu die Werteverluste der Immobilie und die Zerstörung des Landschaftsbildes sowie wertvoller Flora- und Faunahabitate.

Der Landkreis, so Fraktionsvorsitzender Ernst-August Bode, habe bisher jede Änderung vorhandener Windkraftstandorte und die Ausweisung weiterer Windparks ohne nennenswerte Einschränkungen genehmigt. Dabei sei bekannt, dass Windräder in nur zweifachem Abstand der Höhe der Anlagen – also 400 bis 500 Meter zur Wohnbebauung – zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können.

Die FDP habe in einer ersten Stellungnahme zur Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) einen Mindestabstand der Windenergieanlagen von 1000 Metern zur Wohnbebauung gefordert. In Bayern betrage dieser Abstand sogar 2000 Meter.

Für die FDP sei es unverständlich, dass sich der Landkreis im Zuge der Neuaufstellung des RROP nicht mit der Abstandsregelung von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung auseinandersetzt, wie dies in anderen Landkreisen praktiziert werde. „Nach unserer Ansicht“, so Bode, „stehen der Landkreis, die Gemeinden und die Stadt Wildeshausen in gemeinsamer Verantwortung, damit es nicht zu gesundheitlichen Problemen im Nahbereich von Windkraftanlagen kommt.“

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