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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Kommunalwahl: Die Grünen lassen im Ratssaal die Sektkorken knallen

12.09.2011

HUDE Um 21.15 Uhr knallten im Huder Ratssaal die Sektkorken: Obwohl noch längst nicht alle Wahllokale ihre Ergebnisse übermittelt hatten, stießen die Grünen auf ihren sich abzeichnenden großen Erfolg an. „Hude wird grün!“, schallte es aus der Runde der gut gelaunten Ratskandidaten. „Mit einem Zuwachs von mehr als zehn Prozent hatten wir nicht gerechnet“, jubelte Fraktionschefin Birte Wachtendorf. Am Ende kam ihre Partei auf rund 19 Prozent – vor fünf Jahren waren es 7,7 Prozent gewesen.

„Wir hatten auf vier Mandate gehofft. Dass es sechs geworden sind, ist unglaublich“, freute sich Birte Wachtendorf. Neben dem positiven Bundestrend habe man davon profitiert, dass man zu Themen, die die Menschen bewegen – vom Tunnelbau bis zur Massentierhaltung – eine klare Position eingenommen habe, analysierte Wachtendorf. Das hätten die Wähler offenbar honoriert. Und nebenbei erreichte Birte Wachtendorf mit 897 Stimmen ein überragendes persönliches Ergebnis.

Als zweiter Sieger durften sich die Sozialdemokraten fühlen. Die mussten zwar leichte Einbußen hinnehmen, erreichten mit 33,6 Prozent und elf Mandaten aber ihr Ziel, stärkste Fraktion im neuen Gemeinderat zu werden. Und noch ein Trost: Peter Zwiener schaffte mit 1197 Stimmen das beste Einzelergebnis aller Bewerber.

Die CDU (31,1 Prozent) blieb hinter ihren eigenen Erwartungen zurück und büßt einen Sitz ein. Die Christdemokraten entsenden nur noch zehn Vertreter. Am auffälligsten ist der Erfolg von Arne Wachtendorf: Als Neuling auf der Kandidatenliste kam er auf 670 Stimmen.

Am stärksten Federn lassen musste die FDP: Die Liberalen verloren zwei Mandate und sind im neuen Rat nur noch zu dritt. „Mensch, haben wir eine Abfuhr bekommen“, entfuhr es dem entsetzten Fraktionsvorsitzenden Oliver Gall.

Achtungserfolge erzielten die Freien Wähler und die Linken, die jeweils ein Mandat erringen konnten.

Dass aus dem Wahlabend eine Wahlnacht wurde, lag an zwei Pannen beim Stimmenauszählen. In gleich zwei Wahllokalen mussten die Stimmen ein zweites Mal gezählt werden.

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