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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Infrastruktur: Dienstliche Busfahrt durch die Dörfer

08.05.2012

NEERSTEDT „Es ist gut, sich vor Ort ein Bild zu machen.“ Auf diese Formel bringt Dötlingens Bürgermeister Heino Pauka den Grund, warum die Gemeinde einmal im Jahr einen kleinen Reisebus chartert, alle Ratsmitglieder einlädt, dazu einige Vertreter der Verwaltung und gemeinsam auf Tour geht. „Wegebereisung“ heißt das im Bürokratendeutsch – nicht ganz treffend. Denn es geht neben Straßen und Wegen auch um Bau- und Gewerbegebiete, Natur und Umwelt und vieles mehr in fast allen Ortsteilen der Kommune.

„Nicht jeder kennt sich im Gemeindegebiet gleichermaßen gut aus“, sieht der Bürgermeister die Bereisung als wichtiges Instrument an, durch den persönlichen Eindruck besser Entscheidungen fällen zu können. Zudem seien gerade im aktuellen Rat, seit November 2011 im Amt, auch viele neue Mitglieder. Dass sieben der 19 Ratsmitglieder am Montag zu den knapp fünfstündigen Tour verhindert waren, enttäuschte den Bürgermeister etwas.

Der Vorsitzende des Bau-, Straßen- und Verkehrsausschusses, Gernot Kuhlmann, merkte an, dass die Bereisung noch nie an einem Montag gewesen sei und andere Wochentage womöglich günstiger wären. Mindestens zwei Vertreter aus jeder der vier Fraktionen waren aber zugegen. Mit dabei waren auch die beiden neu hinzugewählten Mitglieder im Bauausschuss, Andreas Hauth und Andreas Wilczek.

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Auf die Bedeutung dieses Termins wies auch Bauamtsleiter Uwe Kläner hin. „97 Prozent, was hier protokolliert wird, wird auch im Laufe des Jahres abgearbeitet“, warb er für Aufmerksamkeit angesichts der kommenden 31 Punkte. Wenn der Bus halte, werde er etwas zu erklären habe, so Kläner.

Bevor die Gruppe überhaupt in den Bus einstieg, konnte sie sich das erste Thema schon direkt am Rathausvorplatz anschauen: die Buchenhecke entlang der Hauptstraße. Im nördlichen Teil (vom Kreisel Richtung Schützenhof) sieht sie gut aus, im südlichen Teil jedoch (Kreisel Richtung Schule) teilweise eher jämmerlich. Laut Kläner wurden schon im Winter die kaputten Pflanzen her­ausgenommen und durch neue ersetzt. Sollten die Ersatzpflanzungen nichts bringen, dann soll im Herbst der ganze Abschnitt neu gemacht werden, kündigte er an. Die Erklärung der Experten für den unterschiedlichen Zustand: Das Salz der harten Winter hat die später gepflanzten Buchenhecken im nördlichen Teil offenbar zu einem ungünstigen Zeitpunkt erwischt.

Danach startete die Bustour durch die Dörfer, zwischendurch mit Kaffeepause im Hotel Gut Altona. Die Ergebnisse werden am 31. Mai im Bauausschuss besprochen.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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