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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Kommunalpolitik: Diese 31 bestimmen jetzt die Ratspolitik

04.11.2016

Großenkneten Die Listen der zu vergebenden Ämter und Ausschusssitze sind lang gewesen, doch im Vorfeld hatten die fünf Fraktionen im neuen Großenkneter Gemeinderat und die Verwaltung sich intensiv abgestimmt. Ohne jegliche Kampfabstimmung ist der Rat mit nunmehr 31 Mitgliedern am Donnerstagabend in die Wahlperiode 2016-2021 gestartet. Vor rund 20 Bürgern im Ratssaal wurde Torsten Deye (CDU) zum neuen Ratsvorsitzenden gewählt, Rolf Jessen (FDP) zum Stellvertreter. Gleichberechtigte stellvertretende Bürgermeister sind Samuel Stoll (CDU) und Hartmut Giese (SPD).

Als erstes „Highlight“ hatte Bürgermeister Thorsten Schmidtke die Wahl des neuen Ratsvorsitzenden bezeichnet. Schließlich stand nach 26 Jahren erstmals ein Wechsel auf dieser Position an. Heinz Heinsen, der langjährige Amtsinhaber und künftige Ehrenbürger, verfolgte das Geschehen in den Zuschauerreihen. Er erlebte, wie das älteste Mitglied im Rat, Heinrich Rykena (AfD), die Wahl leitete. Sie ergab ein einmütiges Votum für Christdemokrat Deye. Nur Axel Janßen (Kommunale Alternative/Unabhängige) enthielt sich. Deye äußerte die Hoffnung, dass er „die großen Fußspuren des Vorgängers“ wenigstens annähernd ausfüllen könne. Er sagte „eine unparteiische und faire Leitung des Rates“ zu.

Etwa spannender stellten sich die Wahlen bei den stellvertretenden Bürgermeistern dar. Zwar gab es auch hier jeweils nur einen Kandidaten um die gleichberechtigten Bürgermeisterposten, doch FDP-Fraktionschefin Imke Haake beantragte schriftliche Wahl. Sie brachte für den CDU-Ratsherren Samuel Stoll mit 29 Ja- und zwei Nein-Stimmen ein klares Ergebnis.

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Eindeutig war auch das Votum für Hartmut Giese als neuer stellvertretende Bürgermeister. Der bisherige SPD-Fraktionschef erhielt 24 Stimmen. Sieben votierten dabei gegen ihn. Giese dankte wie Stoll für das Vertrauen. Der Sozialdemokrat ergänzte: „Ich möchte den Anlass geben, dass sich die, die mich nicht gewählt haben, später ärgern und sagen: ,Hätten wir ihn auch mal gewählt’.“

Von den bisherigen stellvertretenden Bürgermeistern gehört Jürgen Hellbusch (CDU) nicht mehr dem Rat an. Rolf Jessen (FDP) ist weiter dabei, und die FDP hätte ihn gerne weiter im Amt gesehen. Doch dafür fand sie im Vorfeld keine Mehrheit.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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