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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Landrat: ,Pavillon-Geschichte reichlich abenteuerlich’

27.08.2019

Dötlingen Es war der „Aufreger“ im Jahr 2017 im Dorf Dötlingen: der geplante Bau eines Kulturpavillons im Dorfgarten. Der Dötlinger Detlef Knechtel wollte dafür 1,5 Millionen Euro spenden, die Dötlingen-Stiftung mit dem Geld einen kulturellen Treffpunkt mit vielfältigen Nutzungen einrichten. Doch es kam anders. Nach einer mitunter sehr kontroversen Diskussion im Dorf und der Bildung einer Bürgerinitiative gegen das Vorhaben zog der Mäzen letztlich seine Zusage zurück. Er hatte zu große Angst um den Frieden im Dorf bekommen. Das Projekt war damit gescheitert. Beim Empfang zum 20-jährigen Bestehen der Dötlingen-Stiftung am Samstag im Tabkenhof tauchte das Thema jetzt wieder auf. Insbesondere Landrat Carsten Harings machte aus seiner Enttäuschung über das Scheitern keinen Hehl.

Bedauern über Scheitern

Eingangs hatte der Beirats-Vorsitzende Harald Meyer das einstige Reizthema Pavillon nur kurz gestreift. „Nicht alles kann gelingen“, sagte er. Mit Bedauern erinnerte er daran, dass der Bau des Pavillons durch eine Bürgerinitiative verhindert worden sei. „Wir sind eine demokratische Gesellschaft. Es gibt auch Meinungsunterschiede, die man akzeptieren muss.“

Bürgermeister Ralf Spille erwähnte das Thema nur mit einem Satz: „Mit dem Projekt 3, der Einrichtung eines Kulturpavillons, wurde es dann ja bekanntlich leider nichts.“

Dann trat der Landrat ans Mikrofon und äußerte sich sehr deutlich zum Scheitern der Pavillon-Pläne, auch wenn er das Thema nur kurz streifen wollte. Er sagte: „Die Dötlingen-Stiftung macht diese Arbeit seit 20 Jahren sehr erfolgreich. Ich bin sehr froh und dankbar, dass sich alle, die sich in der Stiftung engagieren, von der Geschichte nicht haben beirren lassen. Das war nicht einfach. Das muss man sich vorstellen. Da ist ein großartiger Bürger in der Gemeinde Dötlingen, der bereit ist, 1,5 Millionen Euro zu geben für die Errichtung eines Kulturpavillons für den ganzen Ort. Und es wird ganz hart diskutiert bis hin zu der Forderung, er möge sein Geld, wir reden von seinem Geld, für andere Zwecke einsetzen. Das war damals reichlich abenteuerlich.“ Es gab Applaus vom ganz überwiegenden Teil der Gäste zur Rede.

Bergers Kommentar

Auch Professor Günter Berger, der die Musikvorträge auf dem Klavier spielte, nahm den Ball auf. Als er das Stück „Träumerei“ ankündigte, sagte er: „Das passt in den Rahmen: Ich habe auch immer geträumt von einem Pavillon.“ Doch daraus sei ja nichts geworden.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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