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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Waschhalle auch für Dötlingen

17.02.2018

Dötlingen Eine jahrelange Diskussion steht vor dem Abschluss: Einstimmig hat sich der Feuerwehrausschuss der Gemeinde Dötlingen am Donnerstagabend dafür ausgesprochen, den Antrag der Ortsfeuerwehr Dötlingen auf eine Waschhalle zu genehmigen. Die Verwaltung hatte davon abgeraten, weil dies die aktuelle Haushaltssituation nicht zulasse. Folgt der Rat der Empfehlung des Fachausschusses, müssen noch 100 000 Euro im Haushalt eingestellt werden.

Viel Eigenleistung

Seit vielen Jahren ist die Waschhalle ein Thema. Zuletzt hatte die Feuerwehr Dötlingen ihren Antrag im Dezember 2016 erneuert. Damals war noch ein Haushaltsansatz von 90 000 Euro im Gespräch. Nun hat die Ortsfeuerwehr selbst eine Architektin beauftragt. Die Kosten werden auf 126 500 Euro geschätzt. Die ehrenamtlichen Brandschützer wollen Eigenleistungen in Höhe von 42 500 Euro einbringen. Die Nebenkosten in Höhe von 5000 Euro für Baugenehmigung und Statik übernehme der Förderverein, berichtete Ortsbrandmeister Torsten Fischer in der Sitzung. Die Verwaltung geht allerdings von einem Mehrbedarf aus und rechnet mit einer Investition von 100 000 Euro. Fischer bat, die Pläne endlich umzusetzen. „Je länger wir warten, desto teurer wird es.“

Bauamtsleiter Uwe Kläner meinte, es reiche aus, den Waschplatz in Dötlingen auf den neuesten Stand zu bringen. Die Dötlinger Ortsfeuerwehr könnte den Waschplatz der Firma Tonne in Neerstedt sowie die Waschhalle der Neerstedter Feuerwehr nutzen. Die Verwaltung empfahl, lediglich 10 000 Euro für die Sanierung des Waschplatzes einzustellen. Es sei besser, das knappe Geld in die Ausrüstung der Feuerwehren zu stecken, betonte Kämmerin Katrin Albertus-Hirschfeld.

Die Diskussion in den Fraktionen sei kontrovers verlaufen, berichteten deren Sprecher. Anke Spille (CDU) meinte, die Waschhalle sei „absolut notwendig“. Und: „Irgendwann muss die Eierei mal ein Ende haben.“ Ähnlich sah es Thore Güldner (SPD): „Es wäre verkraftbar und leistbar.“ Auf Wunsch von Dirk Orth (Grüne) ergänzte der Ausschuss seine Empfehlung. Danach soll auch die Brettorfer Ortsfeuerwehr die Waschhalle nutzen können und kurzfristig keinen Antrag auf eine eigene Halle stellen. Zudem soll die Neerstedter Ortsfeuerwehr von einer Hallenerweiterung absehen. Helge Vosteen (FDP) sprach sich für eine Verschiebung des Projekts aus; enthielt sich letztlich aber bei der Abstimmung.

Einstimmig gab der Ausschuss grünes Licht für die Haushaltsansätze und das Investitionsprogramm bis zum Jahr 2021. Danach hat der Ergebnishaushalt im Bereich „Brandschutz“ ein Volumen von 362 265 Euro. So werden für die persönliche Ausrüstung der Feuerwehrleute 12 000 Euro eingestellt; hinzu kommen 5000 Euro für die Kleiderkammer und 6000 Euro für die Erstausstattung neuer Feuerwehrleute. Erstmalig stellt die Gemeinde 3000 Euro für die Ausbildung der Atemschutzträger in „Brandcontainern“ bereit.

Fahrzeug für Brettorf

Die Ersatzbeschaffung für das Löschgruppenfahrzeug (LF 20) der Ortsfeuerwehr Brettorf befinde sich derzeit in der Ausschreibungsphase, so die Verwaltung. Mit der Auslieferung sei im Frühjahr 2019 zu rechnen. Die Kosten lägen bei 349 000 Euro. Die Ortsfeuerwehr Neerstedt erhält 2019 einen Mannschaftstransportwagen. Außerdem benötigt sie 2020 einen Hilfeleistungssatz, weil der alte nicht mehr dem Stand der Technik entspreche. Dafür würden 25 000 Euro fällig.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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