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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Starker Zuzug sorgt für die Engpässe

04.07.2019

Dötlingen Alle Kinder, die zum Kitajahr 2019/20 angemeldet worden sind, erhalten einen Platz. Das hat Dötlingens Bürgermeister Ralf Spille in der jüngsten Ratssitzung betont. Die Einschränkung dabei: Die Kitas sind nicht zwingend im Wohnort der Kinder. So haben rund zehn Neerstedter Kinder die Möglichkeit, in Dötlingen einen Platz zu erhalten, ein Brettorfer Kind ebenfalls in Dötlingen. „Die Situation ist nicht glücklich“, gestand der Bürgermeister.

Ursache des Engpasses bei den Kindergartenplätzen: Von Juni 2018 bis Juni 2019 sind 48 Kinder mit ihren Familien neu zugezogen. „Es handelt sich um zusätzliche Kinder“, wie Spille betonte, das sei daher nicht zu prognostizieren gewesen. Bei den Geburtenzahlen sei die Entwicklung nämlich stabil gewesen.

Weitere Überraschung in den zwölf Monaten: Auf das Neubaugebiet Ramshorn in Neerstedt entfallen zehn zusätzliche Kinder. Das Gros stammt jedoch aus Zuzügen durch Verkauf von Häusern oder Neubauten. Dabei seien Aschenstedt und Neerstedt ein kleiner Schwerpunkt, wobei die Zuwächse über das gesamte Gemeindegebiet verteilt seien. „Das ist eine große Herausforderung. Das haben wir so noch nicht gehabt“, sagte der Bürgermeister. Zugleich sei es positiv, denn Dötlingen sei eine eher junge Gemeinde.

Kurzfristig reagiert die Kommune vorübergehend mit zehn zusätzlichen Plätzen in Neerstedt und 25 neuen Plätzen in Dötlingen. Parallel ist ein Arbeitskreis damit beschäftigt, wie mittel- und langfristig der Bedarf gedeckt werden kann. „Es gibt viele Ideen“, sagte Spille über den Ausbau der Kindergartenkapazitäten. Der Arbeitskreis habe bereits dreimal getagt, machte er deutlich, dass das Thema hohe Priorität habe.

„Wir gehen davon aus, dass die Verwaltung eine positive Lösung erarbeiten wird“, sagte Thore Güldner für die SPD. Wie er sah auch Ditte Höfel (CDU) keine Alternative zum geplanten Ausbau der Kindertagesstätten. Gabriele Roggenthien (Bündnis 90/Die Grünen) regte an, sich intensiv mit der Gemeindeentwicklung zu befassen und die Ziele zu formulieren, wohin sich die Gemeinde entwickeln soll. Eckehard Hautau (FDP) merkte an, dass der Zuzug nicht planbar und daher schwer kalkulierbar sei.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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