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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Kulturpavillon: „Nicht ohne Bürgerbeteiligung“

30.12.2017

Dötlingen Die Initiative „Aktive Bürgerbeteiligung jetzt“ möchte nicht zum Sündenbock für das gescheiterte Projekt „Kulturpavillon“ der Dötlingen-Stiftung gemacht werden. Die Darstellung, Kritik am privaten Investor Detlef Knechtel habe zur Aufgabe der Pläne geführt, sei falsch. Vielmehr sei lediglich „sachliche Kritik“ am Projekt selbst sowie an der nicht-öffentlichen Vorgehensweise vorgetragen worden, betonten Sprecher der Initiative am Freitag in Dötlingen.

Knechtel wollte der Stiftung 1,5 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um damit im Dorf Dötlingen einen Ort des künstlerischen und kulturellen Austausches zu schaffen. Kurz vor Weihnachten zog er seine Zusage zurück.

„Die Planung und Umsetzung eines solchen Gebäudes unter Einbeziehung der Bürger sowie deren Wünsche und Bedürfnisse wäre tatsächlich eine großartige Chance für eine positive und zukunftsweisende Weiterentwicklung der Gemeinde Dötlingen gewesen“, heißt es in der Stellungnahme der Initiative. Nach einem Gespräch am 15. Dezember, an dem auch Bürgermeister und Vertreter der Parteien teilgenommen haben, sei man noch von einer Mitwirkungsmöglichkeit ausgegangen. Diese habe sich dann zerschlagen.

Die Architektur des Hauses hätte kein echtes „Haus der Begegnung für alle“ zugelassen, meinte die Initiative. Zudem hätte das Gebäude in Form eines achteckigen Glas-Pavillons mit fünf großen Steinquadern nicht zum Ort und zur Landschaft gepasst. Von einem „Fremdkörper“ sprach Folkhard Steenken. Die Initiative hätte sich einen Architekten-Wettbewerb gewünscht. Zudem habe es große Sorge vor den Folgekosten gegeben, die die Allgemeinheit hätte aufbringen müssen. Marianne Steinkamp bedauerte, dass das Angebot einer überparteilichen Moderation ausgeschlagen wurde.

Derartige Projekte im öffentlichen Raum seien ohne Bürgerbeteiligung nicht möglich, sagte Steenken. Die Initiative habe mehr als 500 Unterstützer. Das seien „keine Nein-Sager“, so Carlo Beeskow. Vielmehr wolle die Gruppe „Aktive Bürgerbeteiligung jetzt“ den Dorfcharakter und die historischen Gebäude Dötlingens erhalten. Sie seien prägend und ein Magnet für Touristen. Die Initiative appellierte an die Politik, eine aktualisierte Planung der Dorferneuerung auf den Weg zu bringen. Man biete eine konstruktive Mitarbeit an.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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