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Landwirtschaft: Dialog im Freien steht unter Zeitdruck

02.03.2020

Dötlingen Diesen Empfang ist der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie, Baue und Klimaschutz, Olaf Lies, fast schon gewohnt. Er ist als Gastredner bei einer Veranstaltung eingeladen und vor dem Versammlungsort stehen unzählige Trecker. So ist es am Freitag beim Forum Klimaschutz/Bürgerbeteiligung im Landhotel Dötlingen auch gewesen. Am Rittrumer Kirchweg und auf dem Parkplatz Zur Loh standen rund 80 Traktoren, schätzte Renke von Seggern von der Initiative „Land schafft Verbindung“ (LsV).

Sie kamen hauptsächlich aus dem Landkreis Oldenburg, aber auch Maschinen mit Diepholzer und Ammerländer Kennzeichen waren zu sehen. Einige hatten schon am Freitagmittag an der Demonstration anlässlich des Besuchs der CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann in Wildeshausen teilgenommen. andere stießen am Abend in Dötlingen neu hinzu.

Obwohl der Minister mehr als 20 Minuten zu spät eintraf und im Saal im Dötlinger Landhotel rund 120 Gäste auf ihn warteten, nahm er sich rund 20 Minuten Zeit zum Gespräch mit den Landwirten. Das passierte im Freien. Der Minister stand oben auf einer Terrasse, flankiert von der SPD-Bundestagsabgeordneten Susanne Mittag und den SPD-Landtagsabgeordneten Karin Logemann und Axel Brammer. Für die Landwirte führte Mathias Waschka aus der Gemeinde Hatten das Gespräch und formulierte die Kritik an den Vorgaben der Politik und der Düngeverordnung. Waschka beschäftigt sich intensiv mit diesen Themen.

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„Es ist unser gemeinsames Anliegen, der Landwirtschaft eine echte Perspektive zu geben und nicht pauschal etwas zu reduzieren, was pauschal auch falsch wäre“, betonte der SPD-Politiker zum Streit um die Düngeverordnung. Er setze sich für das Verursacherprinzip und die Binnendifferenzierung im Grundwasserkörper bei der Frage ein, woher das Nitrat komme. Er warb für diese Strategie und das gemeinsame Handeln in der verbleibenden kurzen Zeit. Dann habe man eine Chance in Berlin.

„Es geht um pauschal minus 20 Prozent bei der Düngung. Es geht nicht um die Frage, ob die Messungen alle Quatsch sind“, sagte er zu den Ausführungen von Waschka, der Zahlen zuvor als „falsch“ bezeichnet hatte.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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