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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Rathaus: Aus drei mach’ zwei – und gebe sechs dazu

28.06.2018

Dötlingen /Neerstedt Die Dötlinger Gemeindeverwaltung hat sich neu aufgestellt. In einem mehr als eineinhalbjährigen Prozess ist die neue Struktur entstanden. Künftig gibt es nur noch zwei Ämter, denen jeweils drei Sachgebiete zugeordnet sind. Das Amt 1 „Zentrale Verwaltung, Schule, Jugend und Kultur“ leitet Katrin Albertus-Hirschfeld, zugleich allgemeine Stellvertreterin des Bürgermeisters. An der Spitze des neuen Amtes 6 „Soziales und Bauen“ steht Uwe Kläner. Beide waren schon bisher in Amtsleiterfunktionen. Die wohl

Führungsstruktur

Bürgermeister Ralf Spille steht an der Spitze der Verwaltung. Gleichstellungsbeauftragte ist Tanja Wibben.

Katrin Albertus-Hirschfeld, allgemeine Stellvertreterin des Bürgermeisterin, ist Leiterin des Amtes 1 (Zentrale Verwaltung, Schule, Jugend und Kultur). Dazu gehört das Sachgebiet 10 (Organisation, Schule, Jugend und Kultur) mit Sachgebietsleiterin Anke Wilkens und sechs Mitarbeitern, Sachgebiet 20 (Finanzen) mit Leiterin Monika Oetken-Krüger und fünf Mitarbeitern und Sachgebiet 32 (Ordnung und Sicherheit) mit Leiterin Liane Pape-Nordbrock (Feuerwehr) und zwei Mitarbeitern.

Uwe Kläner leitet das Amt 6 (Soziales und Bauen). Ihm unterstehen das Sachgebiet 50 (Soziales und Standesamt) mit Sachgebietsleiter Timo Nesemann (Asylangelegenheiten, SGB XII) und drei Mitarbeiterinnen, das Sachgebiet 60 (Bauverwaltung) mit Leiterin Ulrike Hollmann (Bauleitplanung) und drei Mitarbeitern sowie das Sachgebiet 65 (Bautechnik) mit Leiterin Silke Eichhorn-Röpken (Abwasserbeseitigung, Bauhof) und einem Mitarbeiter.

gravierendste Änderung: Die neue zweite Führungsebene der insgesamt sechs Sachgebietsleiterinnen/-leiter, die eingebaut wurde. Bürgermeister Ralf Spille stellte die Strukturreform am Mittwoch gemeinsam mit allen acht Führungskräften vor. Er sieht die Gemeinde damit gut aufgestellt für die nächsten Jahre. Die Politik habe diesen Wandel begrüßt, so Spille.

Gefragte Arbeitskräfte

Einer der Auslöser für die Strukturdebatte war das Ausscheiden der langjährigen Sozialamtsleiterin Elke Brunotte, berichtete Spille. Ein anderer: Eine kleine Verwaltung wie Dötlingen bietet kaum Aufstiegschancen, so dass zuletzt auf dem inzwischen sehr gefragten Arbeitsmarkt für Verwaltungskräfte vermehrt Mitarbeiter zu anderen, größeren Verwaltungen abwanderten. Zudem wurde die Arbeit immer mehr, die Anforderungen wachsen und die Kunden werden „anspruchsvoller“, so Spille. Einige Stellen waren dabei besonders mit Arbeit belastet.

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Der Bürgermeister überlegte Anfang 2017 mit den Amtsleitern Albertus-Hirschfeld und Kläner, was geändert werden könnte. Dabei wurden Politik und Personalrat beteiligt und auf dem Laufenden gehalten. „Ein Ziel war es, die Attraktivität der Arbeitsplätze zu steigern“, so Spille, auch mit Blick auf die Konkurrenz durch größere Verwaltungen. Zudem sollte nicht zu viel Arbeit auf neue Schultern verlegt werden. Auch die Vertretungssituation sollte verbessert und mehr Freiraum für Führungskräfte geschaffen werden. „Das war nicht so einfach und hat länger gedauert“, berichtete der Bürgermeister. Dafür sei man jetzt zukunftssicher aufgestellt.

Die Reduzierung auf zwei Ämter und die Schaffung des neuen Unterbaus mit sechs Sachgebietsleitern als Teil der Führung ist das Ergebnis. Es wird flankiert durch die Schaffung von zwei zusätzlichen Stellen. Neu eingestellt wurde als Sachgebietsleiterin Silke Eichhorn-Röpken. Abwasserbeseitigung und Bauhof sind ihre Themen. Sie arbeitete bisher bei einem Wildeshauser Architekturbüro.  Die fünf weiteren Sachgebietsleiter/innen waren alle schon bisher im Rathaus tätig. Neu geschaffen wird auch eine Stelle für Organisation, Personal, Bildung. Hier stehe die Ausschreibung aus, so Spille.

Zwei Azubis

Als zweiter Schritt für bessere Perspektiven wurden insgesamt drei Stellen „entfristet“. Das heißt: Sie sind jetzt zeitlich nicht mehr begrenzt. Beim Nachwuchs setzt die Gemeinde ihren Kurs fort, wie 2017 künftig immer zwei junge Menschen pro Jahr als Azubis einzustellen und zudem einen Fachoberschul-Praktikanten zu beschäftigen. Kevin Piesch war einer dieser Praktikanten, der dann seine Ausbildung anschloss. Daher wird sie auf zwei Jahre verkürzt, so dass er jetzt direkt im Rathaus weitermacht. Auch die bisherige Auszubildende Lina Willms ist schon fest eingeplant. „Da kennt man seine Pappenheimer“, so der Bürgermeister über die Nachwuchspflege.

Veränderungen geschehen beim Empfang. Diese Aufgabe werde „ein bisschen gesplittet“, so Spille. Neben der bekannten Anlaufstelle im Erdgeschoss gibt es jetzt auch im ersten Stock eine Ansprechpartnerin. Terminvereinbarungen sollen mehr Raum einnehmen, erläuterte der Bürgermeister. Neue Türschilder und Wegweiser sind in der Umsetzung, mittelfristig ist ein Farbleitsystem angedacht, so Albertus-Hirschfeld. Auch die räumlich beengte, schwierige Situation soll behoben werden, sagte Spille. Erste Ausbaupläne für das Rathaus waren vor kurzem gezeigt worden.

„Es wird seine Zeit dauern, die neuen Wege zu beschreiten“, prognostizierte Albertus-Hirschfeld. Mit Fortbildungen, so unter dem Titel „Gestern Kollege, heute Führungskraft“, werde das neue Führungspersonal unterstützt.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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