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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Schluss mit kalten Füßen und nassen Prospekten

13.02.2019

Dötlingen /Neerstedt Falls das junge Unternehmen aus Österreich noch einen Vertreter in Norddeutschland suchen sollte, wäre es am Dienstagabend im Schul- und Kulturausschuss der Gemeinde Dötlingen fündig geworden. Mit welchem Schwung Gästeführer Ralf Holtz für die Anschaffung des Vorzeltes „Gentletent GT X“ warb, war ein Erlebnis. Der Neerstedter hat sich intensiv mit der Materie beschäftigt, machte sich gar zu einer Campingmesse in den Niederlanden auf den Weg. Angesichts seiner engagierten Ausführungen überraschte es kaum, dass der Ausschuss zusätzliche 2464 Euro im Haushalt 2019 empfahl, um die Anschaffung zu ermöglichen So deutlich machte Holtz, wie mäßig derzeit die Ausstattung der Gästeführer bei ihren Auftritten für die Gemeinde bei der Dötlinger Gartenkultour ist und wie sinnvoll das mit der Investition in das Vorzelt des Wiener Herstellers geändert werden kann.

Pech mit dem Wetter

Beim Status quo hatte es ausgerechnet das Jahr 2018 – mit dem heißesten und trockensten Sommer seit langem – mit den Dötlinger Gästeführern ziemlich schlecht gemeint. Sie hatten an den Aktionstagen oft das Pech, im Regen und auch noch im Wind zu stehen. „Der Spaß wird immer mehr zum Ungemach, weil das Equipment, mit dem wir unsere schöne Gemeinde repräsentieren, verschlissen und unansehnlich geworden ist“, heißt es im Antrag der Gruppe „Bei schlechtem Wetter bekommen wir nicht nur nasse Füße, sondern auch leicht eine Erkältung“, so Holtz.

Der vorhandene Pavillon halte dem Regen nicht stand. Er sei zudem schwer aufzubauen und und biete nicht genügend Platz für Gästeführer und Besucher. Teilweise werde das Material auch noch nass. Daher griffen sich die Gästeführer schon das Gemeindemobil, was angesichts der Stufen am Fahrzeug aber auch keine Dauerlösung sein konnte.

So entstand die Idee, über ein Vorzelt für das Mobil nachzudenken. Letztlich fand sich das „Gentletent“. In wenigen Minuten mit einer elektrischen Pumpe aufgeblasen, wird das freistehende Vorzelt einfach mit dem Wohnmobil verbunden. „Das kann auch allein stehen. Wir sind sehr angetan, wie stabil das Teil ist“, so Holtz. Zudem können es ein bis zwei Personen ohne Probleme aufstellen.

Vorschlag überzeugt

Dem Vorschlag, dieses Zelt anzuschaffen, folgten alle Ausschussmitglieder sofort. „Das macht einen guten Eindruck“, so Ditte Höfel für die CDU. „Das ist nachvollziehbar“, meinte Dirk Orth für die Grünen. Ihm war auch die Langlebigkeit des Produktes wichtig. Allenfalls von den Farben war er nicht ganz so angetan. Ralf Holtz entgegnete: „Das ist auch bedruckbar.“ Zudem sei im Gespräch, dass es neben dem vorhandenen Blau- und Grauton auch Varianten geben könne. Eckehard Hautau (FDP) sagte: „Wir stimmen zu, das ist mehr als erforderlich.“ So sah es auch Insa Huck für die SPD. Folglich gab es ein einstimmiges Votum im Ausschuss.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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