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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Zur Müllvermeidung soll kein Geld fließen

28.05.2019

Dötlingen /Neerstedt Der Grundgedanke, Plastikmüll in der Gemeinde Dötlingen zu reduzieren, ist gut: Dahingehend stimmten die übrigen Fraktionen Grünen-Ratsherr Dirk Orth zu. Nicht aber gingen sie mit ihm d’accord, wenn es um die Finanzierungsfrage ging. Im Umwelt- und Energieausschuss der Gemeinde Dötlingen im Neerstedter Rathaus kam der Grünen-Antrag „Reduzierung des Plastikmülls in der Gemeinde“ auf den Tisch.

In der vorausgegangenen Fachausschusssitzung hatte das Thema geschoben werden müssen.

Orth hatte für die Grünen-Fraktion im Antrag unter anderem gefordert, dass die Gemeinde Schulen, Kindergärten und Vereine durch verwendungsbezogene Zuschüsse bei der Reduzierung von Plastikmüll unterstützt: Mehrkosten, so für Teller und Besteck, sollen somit gedeckt werden. „Zur Finanzierung dieser Bezuschussung beantragen wir, in den Haushalt 2019 5000 Euro einzustellen.“ Orth war jedoch der einzige, der für den Antrag schließlich stimmte.

„Uns ist das ,verpflichtet’ aufgestoßen“, bemängelte Willi Niehoff (CDU). Im Antrag war weiter zu lesen, dass sich die Verwaltung verpflichtet, „selbst auf die Reduzierung der Verwendung von Plastik zu achten beziehungsweise ganz darauf zu verzichten, wenn es Alternativen gibt“.

Ein Zuschuss sei bei den Vereinen nicht zielführend, ergänzte Gernot Kuhlmann (CDU). Es gebe bezüglich des Plastikmülls bereits ein Umdenken, fand Wieland Garms (FDP). So sah es auch Insa Huck (SPD), die monierte, dass die Bezuschussung mit bürokratischem Aufwand verbunden sei.

Die übrigen Fraktionen stimmten für den nach Orths Empfinden „weichgespülten“ Beschlussvorschlag zu: 1. Die Verwaltung ist bestrebt, auf den Einsatz von Plastik zu verzichten. 2. Die Gemeinde unterstützt die Grundschulen, Kindertagesstätten und Vereine in der Gemeinde zur Reduzierung von Plastik. Bürgermeister Ralf Spille sprach sich dafür aus, die Vereine einfach darauf aufmerksam zu machen, den Einsatz von Plastik gering zu halten.

Immerhin eine Anregung aus der Diskussion nahm die Verwaltung mit auf den Weg: die Prüfung, ob statt der üblichen Hundekottüten kompostierbare Tüten eingesetzt werden könnten.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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