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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Betreuung: Kröten aus Kreiskasse für Krippe

15.02.2018

Dötlingen /Wildeshausen Die Kleinkind-Betreuung im Landkreis Oldenburg wird mit Unterstützung aus der Kreiskasse weiter ausgebaut: Einstimmig empfahl der Jugendhilfeausschuss der Gemeinde Dötlingen, einen Zuschuss in Höhe von 46 500 Euro zur Schaffung von 15 Krippenplätzen an der Kindertagesstätte „Unterm Regenbogen“ in Neerstedt zu gewähren.

Die Versorgungsquote für die unter Dreijährigen in der Gemeinde Dötlingen liegt nach Eröffnung der Krippengruppe (inklusive der Tagespflege) bei 42 Prozent, teilte das Kreisjugendamt mit. Der Kreis hatte den Zuschuss bereits im Haushalt 2017 veranschlagt; dieser werde in den Etat für 2018 übernommen.

Grünes Licht gab der Ausschuss zudem für einen Zuschuss von 37 500 Euro an die Gemeinde Dötlingen zur Schaffung von 15 Krippenplätzen in Brettorf. Hier soll an der kommunalen Kindertagesstätte „Filibuster“ eine Kindergarten- in eine Krippengruppe umgewandelt werden. Die Gemeinde investiert dafür 178 500 Euro. Der Kreiszuschuss beträgt 2500 Euro pro Platz. Nach Angaben von Jugendamtsleiter Martin Ahlrichs liegen mittlerweile drei weitere Anträge auf Zuschüsse beim Landkreis vor. So erwartet die Gemeinde Hude Unterstützung, beim Neubau der Kindertagesstätte Hude-Nord. Auf Zuschüsse hoffen auch die Stadt Wildeshausen beim Anbau am Landkindergarten „Regenbogen“ in Kleinenkneten und die Gemeinde Hatten für die Erweiterung der Kindertagesstätte „Alte Dorfschule“.

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Der Jugendhilfeausschuss befasste sich in seiner Sitzung am Dienstag auch mit den sogenannten Kennzahlen IBN (Integrierte Berichterstattung Niedersachsen), die eine Vergleichbarkeit der 56 Jugendämtern im Land herstellen sollen. „Der Zuschussbedarf zur Jugendhilfe steigt auch bei uns“, stellte Jugendamtsleiter Ahlrichs klar. Zwar lägen die Zahlen des Landkreises oft unterhalb des Mittelwertes; dies könne aber auch mit der exakten Anwendung der neuen Eingabevorgaben zusammenhängen. Im Landkreis sei der Zuschussbedarf für die „stationäre Hilfe zur Erziehung“ gesunken, weil man hier stärker auf ambulante Hilfen setze. In der stationären Jugendhilfe fallen laut Ahlrichs pro Kopf 4800 bis 5000 Euro monatlich an. Von gut 170 Hilfeanträgen seien im Vorjahr lediglich fünf abgelehnt worden, hieß es.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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