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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Dorferneuerung kommt in die Gänge

17.06.2006

DüNGSTRUP Die Auftaktveranstaltung war gut besucht. Das Büro Mumm erstellt den Plan.

Von Ulrich Suttka DÜNGSTRUP - Am Donnerstag ist sie endlich in die Gänge gekommen: die Verbunddorferneuerung Auetal/Pestruper Heide. In einer von mehr als 70 Bürgerinnen und Bürger besuchten Auftaktveranstaltung in der Düngstruper Gaststätte Schönherr ist es der Stadtverwaltung um Bürgermeister Franz Duin gelungen, zwei Arbeitskreise per Zuruf aus der Versammlung zu bilden. Ab nächsten Monat machen sich Einwohner und Experten gemeinsam an die Arbeit, um als ersten Schritt den Dorferneuerungsplan aufzustellen. Dabei begleiten sie das Amt für Landentwicklung und das Wildeshauser Planbüro Mumm & Partner, von der Stadt ausgesucht.

Duin betonte, dass es sich um eine der größten Maßnahmen der nächsten Jahre handelt. Neben der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme stelle sie für Planer und Verwaltung einen „ganz, ganz großen Brocken“ dar. Bernhard Ellberg, Leiter der Amtes für Landentwicklung, erinnerte an die bereits vor Jahren erfolgte Dorferneuerung in Düngstrup („mit durchschnittlichem Erfolg“) und hoffte: „Vielleicht schaffen wir es hier, uns zu verbessern.“ Zeitlich sei das bisher allerdings nicht der Fall, wie er anmerkte: Andere Kommunen seien schon beim Planen. „Wir müssen es zügig vorantreiben, damit wir die verlorene Zeit wieder aufholen.“ Die Stadt hatte vor elf Monaten bereits den offiziellen Zuschlag von der Landesbehörde erhalten.

Ellberg stellte die Ziele, Vorgehensweise und Bedingungen der Dorferneuerung vor. Wichtig für die Bürger: Sie müssen sich bei privaten Maßnahmen gedulden, wenn sie Fördermittel erhalten wollen. Erst wenn der Dorferneuerungsplan steht, vom Stadtrat verabschiedet und vom Amt für Landentwicklung genehmigt ist, können die Anträge auf bis zu 30 Prozent Förderung (Mindestzuschuss 2500 Euro, maximal 20 000 Euro) gestellt werden. Und auch dann darf es erst losgehen, wenn die Genehmigung vorliegt. Vor 2008 dürfte es daher kaum zu Bauarbeiten aufgrund der Dorferneuerung kommen.

Für Auetal und pestruper Heide jeweils einen Arbeitskreis gebildet

17 Bauerschaften der Stadt, und damit alle außer Düngstrup, sind innerhalb der Verbunddorferneuerung Auetal/Pestruper Heide zusammengefasst.

Zum Auetal gehören Glane (34 Einwohner), Spasche (9), Heinefelde (38), Aumühle (111), Bargloy (84), Lüerte (161), Holzhausen (155), Thölstedt (76) und Hesterhöge (60). Hier gehören dem Arbeitskreis an Jürgen Reineberg (Holzhausen), Ralf Brüning (Thöstedt), Waltraud Siemer (Glane), Kurt Müller (Hesterhöge), Sonja Vianden (Aumühle), Günther Reineberg (Holzhausen), Rudolf Fasche (Lüerte), Siegfried Hüffermann (Bargloy). Erstes Treffen: 11. Juli.

Zur Pestruper Heide zählen Pestrup (17 Einwohner), Denghausen (18), Garmhausen (18), Kleinenkneten (170), Lohmühle (56), Bühren (51), Hanstedt (55), Aldrup (24). Hier sind vertreten Franz-Josef Dasenbrock (Kleinenkneten), Dirk Johannes (Bühren), Hergen Pauley (Denghausen), Oliver Pleus (Pestrup), Günter Voss (Pestrup), Maik Plate (Garmhausen), Sylvia Ebinger (Kleinenkneten), Alfred Helms (Lohmühle), Carsten Maas (Kleinenkneten). Erstes Treffen: 18. Juli.

Den Arbeitskreisen gehören zudem Vertreter des Amtes für Landentwicklung, der Stadtverwaltung und des Planungsbüros an. Sie sind offen für weitere Interessierte. Aus beiden Arbeitskreisen soll wiederum noch ein Hauptarbeitskreis gegründet werden.

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