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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Bildung: Einzugsgrenzen der Grundschulen bleiben bestehen

12.11.2015

Wildeshausen Die Stadt Wildeshausen fühlt sich in der Schulsozialarbeit vom Land Niedersachsen im Stich gelassen. Das ist am Dienstagabend im Schulausschuss deutlich geworden. Den Unmut bekam auch Wolfgang Schwarberg von der Landesschulbehörde zu spüren.

Er machte deutlich, dass sich die Behörde 2013 mit den Schulen über die Förderstunden und Sprachlernklassen verständigt hätte. Jährlich würden die Schülerzahlen abgefragt und danach die zur Verfügung stehenden Kontingente verteilt. Schwarberg betonte, dass die Fördermittel landesweit begrenzt seien. Wildeshausen sei in den vergangenen Jahren bei den Förderstunden nicht schlecht weggekommen. Die zu Beginn dieses Schuljahres gestellten Förderanträge seien noch nicht entschieden.

„Wir brauchen mehr Förderstunden“, erklärte Lehrervertreter Harald Küster; „denn es werden immer mehr Schüler mit immer weniger bis keinen Deutschkenntnissen“. In Wildeshausen gebe es viele Werksvertragsarbeiter aus Südosteuropa, die mit ihren Familien herzögen. In Zukunft kämen noch Flüchtlingskinder hinzu. „Wenn das so kommt, müssen wir einen Strich ziehen und das Land in die Pflicht nehmen“, meinte Wolfgang Sasse (CDU).

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Weil die Prognosen der Stadtverwaltung zur Schülerentwicklung unsicher sind, einigte sich der Ausschuss einstimmig darauf, die Schuleinzugsbezirke für die Grundschulen nicht zu ändern. Das hatte die Stadtverwaltung vorgeschlagen. Hans Ufferfilge (Stadtverwaltung) erinnerte an frühere Zeiten, als die Grenzen jährlich geändert wurden. Das sei zum einen nicht von heute auf morgen zu machen, zum anderen habe das ständige Hin und Her bei Eltern für Verärgerung gesorgt.

Einigkeit herrschte im Ausschuss auch darüber, dass sowohl die Grundschulen als auch die Hauptschule mehr Platz benötigen. Uneins sind sich die Ratsmitglieder jedoch darüber, ob die drei Grundschulstandorte ausgebaut werden oder eine vierte Grundschule gebaut wird. Das größte Problem dabei: Der Stadt fehlt in jedem Fall das Geld. In den Haushaltsberatungen wird das Thema wieder auf den Tisch kommen. Das gilt auch für die Absicht, eine weitere Stelle für Schulsozialarbeit zu schaffen.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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