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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Politik

Umgehungsstraße: „Es wird alles getan, um den Wesertunnel zu bauen“

05.01.2013

Ganderkesee /Delmenhorst Für Hinnerk Twietmeyer „war klar, dass da noch was hinterher kommt“: Der Vorsitzende des Bürgervereins Heide-Schönemoor hat sich zwar „gefreut, dass Minister Bode Wort gehalten hat“ – aber dass auch nach der Entscheidung der Landesregierung, die Ortsumgehung Delmenhorst von der Vorschlagsliste für den Bundesverkehrswegeplan zu streichen, die Planungen für das umstrittene Projekt weitergehen (siehe Bericht unten), überrascht ihn nicht. Bundesverkehrsminister Ramsauer werde auf die Vorgaben seines niedersächsischen Amtskollegen Jörg Bode „keine Rücksicht nehmen“, glaubt Twietmeyer.

Auch andere Sprecher von Ortsvereinen im Norden der Gemeinde Ganderkesee reagieren ernüchtert: „Herr Delfs hat von Berlin die Aufgabe, die Straße zu planen“, schätzt Harm Ehlers vom Orts- und Verkehrsverein Schönemoor. „Es wird alles getan, damit der Wesertunnel gebaut werden kann“, glaubt Reinhard Siemer (Heimat- und Ortsverein Elmeloh-Almsloh). Erst das Bremer Großprojekt ziehe die weiteren Straßenplanungen (B 212 neu und Ortsumgehung Delmenhorst) nach sich.

„Einen großen Widerspruch“ bemängelt Uwe Kroll von der IG B 212 in Deich- und Sandhausen: „In Richtung Berlin signalisiert das Landesverkehrsministerium, die Straße sei nicht gewünscht – warum kann Herr Bode dann nicht einfach anordnen, die Planung einzustellen“, fragt er sich. Kroll fordert, das Problem an der Wurzel zu packen: Das Verfahren zur B 212neu müsse neu aufgerollt werden – wenn danach die von seiner Interessengemeinschaft und auch der Stadt Delmenhorst favorisierte „Verkehrsoptimierte Nordvariante“ (VoN) realisiert würde, „kann auf die Ortsumgehung verzichtet werden.“

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Hinnerk Twietmeyer vom Heider Bürgerverein fordert Unterstützung für die IG B212neu in diesem Bestreben – auch finanziell. Jetzt gelte es, so Twietmeyer, „die Kriegskasse zu füllen.“

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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